Ferienseminar 2 im Leo KH mit Kino und BE-Schätzen (Kopie 1)

Dr. Reinhard Koch war diesmal im Kino mit dabei, als er in den Osterferien wieder ein Intensivseminar mit fünf Kids im Leo veranstaltete. Zusammen mit Biggi Pötzl-Koch und Norbert Mohr ging es dann anschließend zum Italiener um die Ecke, wo sich die Kids bei Pizza im BE-Schätzen üben konnten. Auch hier nahmen die meisten ein „Nachspritzen“ in Kauf, um sich noch einen Nachtisch einverleiben zu können. Die SHG kommt immer für die Kosten für Kino und Abendessen auf - diesmal gab es einen Zuschuss vom Leo in Höhe von 100 EUR. Vielen Dank!

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Familienausflug ins SeaLlife nach München

Der Bus war am 25. April wieder voll, als wir unseren Familienausflug nach München unternahmen. Nach dem gemeinsamen Besuch im Sealife, einem Aquarium auf dem Olympiagelände, hatten die Familien noch vier Stunden zum Bummeln in der Münchner Innenstadt. Das Wetter hielt bis zu unserer Abfahrt. Um 21.30 Uhr waren wir alle wohlbehalten wieder in Schweinfurt.

Im SeaLife gab es Seesterne, Haifischeier und allerlei Meeresgetier zum Anfassen.

Michelle und Lia nutzten die Zeit in der Innenstadt zum Shoppen oder wie hier mit Familie Böhm zu einem Päuschen beim Edelkonditor über dem Viktualienmarkt. NM

Ferienseminar 1 im Leo KH mit Kino und BE-Schätzen

Wenn es in den Faschingsferien auch nur zwei Jugendliche waren, die ein stationäres Ferienseminar im Leo besucht haben, so war es unserer SHG trotzdem ein Vergnügen die beiden Teenager zunächst ins Kino und dann zum BE-Schätzen zum Italiener einzuladen.

Dr. Reinhard Koch und Dr. Cornelia Schöpp, die von ihm zur Diabetologin ausgebildet wird,  schreiben für uns noch die Eckdaten der Teens zusammen.

Das intensive Seminar, das Dr. Reinhard Koch und sein Team für die Jugendlichen durchführen, umfasst Schulungssequenzen zu Ernährung, Insulinwirkung und -anpassung, zu Sport und zu sozialen Aspekten. Biggi Pötzl-Koch und ich waren am vorletzten Abend mit den Teens zunächst im Kino (Honig im Kopf), dann beim Italiener vis-à-vis. Beim BE-Schätzen sind noch Dr. Koch und Florian Mohr (31, selbst seit neun Jahren insulinpflichtig) dazu gekommen. Es war so lecker, dass jeder für den Nachtisch gerne nachgespritzt hat. Dr. Koch war am Abend und am nächsten Morgen sehr zufrieden mit den BZ-Werten der Jungs.

Angeln am Klüpfelsee

Am zweiten Samstag im Mai fanden sich im Laufe des Tages wieder über zehn Kids zum Angeln am „Klüpfelsee“ ein. Holger Klüpfel hatte eine Woche zuvor ca. 80 Forellen eingesetzt und knapp die Hälfte wurde von den Kids herausgeholt. Angelfreunde von Holger halfen beim Ausnehmen und Jane Klüpfel kümmerte sich um das körperliche Wohl der Angelfreunde.

Antonia hatte am Ende 11 Forellen geangelt - andere bekamen fast gar nichts an den Haken.

Einen der größten Fische des Tages angelte sich Florian. Hier stritten sich die „Gelehrten“, ob es sich um einen Giebel (Holger) oder eine Karausche (Andreas) handelt. Der Fisch stand kurz vor dem Ablaichen und wurde wieder zurück in den See gesetzt - er produziert Futterfische für die Räuber wie Waller und Hecht.

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Vorstellung FreeStyle Libre

Brigitte Jäth von der Fa. ABBOTT stellte Mitte März das neue Blutzuckermessgerät „FreeStyle Libre“ vor.

Der kleine Sensor messe und speichere Glukose-Messwerte fortlaufend und automatisch, wenn er am Körper (in der Studie für die Zulassung am Oberarm) getragen werde - das funktioniere auch durch die Kleidung.

Er müsse nicht kalibriert werden, da die „FreeStyle Libre“-Sensoren bereits werkskalibriert sind.

Der Sensor sei wasserdicht und könne beim Baden, Duschen, Schwimmen und beim Sport getragen werden (max. 30 Min., besser nicht im Chlor– oder Salzwasser).

Bei jedem Scan erhalte man den aktuellen Glukosewert, die Glukosedaten der letzten 8 Stunden und einen Trendpfeil, der angibt, in welche Richtung sich der Glukosewert bewegt.

Zur Not könne man das Lesegerät auch zur herkömmlichen Blutzzucker– oder Ketonmessung verwenden.

Die Nachfrage sei derzeit größer als die Produktionskapazität. Das dürfte sich aber bis Ende des Jahres gegeben haben, so Brigitte Jäth.

Während die privaten Krankenkassen i.d.R. die Kosten (bei Typ 1-Diabetikern) bereits übernähmen, zögen auch die gesetzlichen Kassen nach, so Jäth.

Derzeit koste das Auslesegerät 60 EUR und  der Sensor für 14 Tage ebenfalls 60 EUR. Ab 2016 werden Sensoren wohl ohne Registrierung, einfach online erhältlich sein.

Der Sensor istderzeit nur für Erwachsene zugelassen.

Unser beratender Kinderarzt und Diabetologe Dr. Reinhard Koch hält die Gewebsglukosemessung mit dem 14 Tage funktionierenden Sensor für einen weiteren Meilenstein in der Diabetesbehandlung. Der „FreeStyle Libre“ biete tolle Ansätze zur Optimierung der Therapie, der Patient müsse sich jedoch aktiv darauf einlassen - allein mit dem häufigeren Messen und der Abrufbarkeit der Werte der letzten acht Stunden verbessere sich die Stoffwechseleinstellung nicht.

Dr. Koch berichtete auch von dem letzten Kongress in Hannover, wo auch über die neue Messmethode gesprochen worden sei.

  • Dort sei nicht bekannt gewesen, dass eine Studie zur Zulassung des „FreeStyle Libre“ für Kinder laufe.
  • Aus haftungsrechtlichen Gründen dürfe der Kinderdiabetologe seine Therapie nicht auf Blutzuckerwerte stützen, die mit dem „FreeStyle Libre“ ermittelt worden seien.
  • Die äußerst geringe Abweichung der Werte von im Labor ermittelten Vergleichswerten sei erst nach fast 24 Stunden gegeben; in den ersten Stunden seien in Hannover Abweichungen von bis zu 100 mg/dl festgestellt worden.
  • Für Leute, die sensibel mit ihren persönlichen Daten umgehen: Die Daten des „FreeStyle Libre“ werden beim Auslesen (anonymisiert) an Abbott übermittelt (das wird aber beim Installieren der Software angekündigt).

Einen Erfahrungsbericht von Florian Mohr über das Tragen des Sensors und das Auslesen der Daten haben wir bereits in der Infopost Nr. 166 (Dezember 2014) abgedruckt. Nachzulesen hier: Testbericht.

Unser Mitglied Mathias Schollweck hat sich über den Stand der Zulassung für Kinder erkundigt. Seine Zwischenbilanz hier: Zulassung beschleunigen