Weihnachtsfeier 2010

Den Abschluss unseres Jahresprogramms bildete unsere vorweihnachtliche Feier am Ersten Advent. Fast 140 Gäste fanden Gefallen an dem Programm und insbesondere „Neuzugänge“ konnten Anschluss an die Gruppenmitglieder bekommen.
Nach der Eröffnung durch ein Trompeten-Quartett der Musikschule Schweinfurt und einen kurzen Ausblick auf das Programm 2011 las Julia Lenhart eine kurze Weihnachtsgeschichte.
Der Zauberer Tassini verstand es hervorragend, die Kinder in sein Programm mit einzubeziehen.
Nachdem der Nikolaus seine weihnachtliche Ansprache gehalten und die Geschenke an die Kinder verteilt hatte, labte sich die Gesellschaft an den gespendeten Kuchen. Eine Diashow zeigte die besten Bilder von Veranstaltungen des zurückliegenden Jahres.

Julia und Manu helfen dem Nikolaus, die Päckchen zu packen
Lulia liest die Weihnachtsgeschichte
Zauberer Tassini verblüfft Jasmin
die Kinder machen bei der Show ordentlich mit
.... und sind ganz gebannt ...
.... und staunen...
Der Nikolaus beschenkt die Diabetiker
und Fränzi, die immer die Infopost kuvertiert:-)
Vorstandschaft mit dem Nikolaus - Bettina Kreß, Niko Weigl, Julia Lenhart, Brigit Knobling, Norbert Mohr und Martin Kruse
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Gruppentreff mit Vortrag zum Vermeiden von Spritzfehlern

Am letzten Treff des Jahres war Barbara Düring-Piehler, Diabetesberaterin DDG aus dem Leopoldina Krankenhaus, bei uns in der Gruppe und sprach über Nadeln und Spritzstellen.
Sie erinnerte an einige Regeln und demonstrierte Spritzfehler mit Hilfe eines Lipo-Kissens, an dem die Teilnehmer die Veränderungen des Unterhautfettgewebes (Lipohypertrophien = Wachstum und/oder Verhärtungen) an den Spritzstellen  fühlen konnten.

Barbara Düring-Piehler wies darauf hin, dass Insulin nicht in den Muskel gespritzt werden soll (wirkt sonst schneller und weniger lang) und deshalb immer eine Hautfalte (ohne Muskel!) gebildet werden sollte. Schnellwirkendes Insulin sollte immer in den Bauch und langsam wirkendes Insulin in den Po oder Oberschenkel gespritzt werden - natürlich nicht immer in die gleiche Stelle!
Sie betonte auch, dass Pennadeln und Insulinspritzen Einmalprodukte seien. Sie zeigte eindrucksvolle Bilder von mehrfach verwendeten Nadeln, die Mikroverletzungen des Gewebes verursachen. Großer Blödsinn sei auch das Spritzen durch die Kleidung hindurch. Dadurch würde der Gleitfilm auf der Nadel entfernt, sie evtl. auch verbogen  und Fasern des Stoffes unter die Haut gebracht werden.

Bei Basalinsulinen solle man nicht heftig schütteln, sondern  den Pen ca. 20 Mal langsam (!) zwischen den Handflächen rollen, bevor man das Insulin spritzt. Sie gab den Tipp, dass man Basalinsulin nicht in der Kühlschranktür aufheben soll, da durch das häufige Zuschlagen des Kühlschrankes die Insulinmoleküle schaden erleiden (wie beim heftigen Schütteln) könnten und sich somit die Wirkung verändere.

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Diabetikertag in Schweinfurt

Seit Jahren sind wir mit einem Stand vertreten, wenn die Diabetesambulanz des Leopoldina Krankenhauses zusammen mit den diabetologischen Schwerpunktpraxen ihren Diabetiertag im Tagungungshotel Mercure in Schweinfurt veranstalten. Den Standdienst in diesem Jahr hatten Julia Lenhart und Niko Weigl übenommen.

Schön ist an Diabetikertagen, dass man auch Mitglileder der SHG trifft. Bei der Gelegenheit konnte Familie Schaubeck gleich Unterschriften für Förderanträge leisten:-)
Von der Ermächtigungsambulanz der Kinderklinik des Leopoldina waren auch heuer wieder Schwestern (hier Anja und Sabine) und ein Arzt vor Ort.
Am Ende der Veranstaltung zog Glückskind Max die Gewinner eines Preisausschreibens, an dem die Besucher hatten teilnehmen können.
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Familienwochenende in Pottenstein

Bereits zum fünften Mal boten wir unser Wochenendseminar für Eltern mit Kind an. Zielgruppe sind die Eltern mit Kindern bis zu 12 Jahren. Während die Kinder beschäftigt werden oder Ausflüge machen, arbeiten die Eltern in Workshops an der oft sehr belastenden Situation mit den Anforderungen an die ganze Familie wegen des Diabetes eines der Kinder. Als Referenten und Leiter der Workshops konnten wir Christopher Scheff gewinnen. Der Diplompsychologe betreibt eine Praxis in Würzburg und ist als freier Mitarbeiter u.a. auch in der Diabetesakademie Bad Mergentheim tätig.

Die Resonanz auf unser Familienwochenende ist mehr als positiv. Damit die Gruppe im Workshop nicht zu groß wird, müssen wir die Teilnehmerzahl auf maximal 50 Personen deckeln. Heuer haben zwölf Familien mit zwei bis fünf Personen teilgenommen.

Einen Bericht eines Teilnehmers finden Sie über diesen Link.

Christopher Scheff leitete souverän die Workshops
Die 21 Erwachsenen passten gerade so in den Stuhlkreis
Norbert Mohr stellte den Contour USB, ein BZ-Messgerät des Sponsors Bayer Healthcare vor
Ausflug zur Burg Pottenstein mit Vanessa Herbert und Norbert Mohr
Der Aufstieg war beschwerlich gewesen - entsprechend musste gemessen und "gefuttert" werden
In den Pausen waren die zwei Tischkicker immer besetzt
Auch die Eltern durften manchmal mitspielen
Höchste Konzentration beim Spielen - betreut von Vanessa Herbert
Am Samstag gab es am Abend Kino für die Kids
Zuvor waren wir am Nachmittag mit allen Teilnehmern auf der Sommerrodelbahn
Durch die Abdeckung der Kabinen konnte uns der leichte Regen nichts anhaben

Während die Kinder schon schliefen, wurden neue Freundschaften geknüpft und alte aufgewärmt
Der Abschluss am Sonntagvormittag war der gemeinsame Besuch der Teufelshöhe - nach dem Mittagessen ging es dann nach Hause
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Lamatrekking in den Haßbergen

Zehn Kinder von acht bis zwölf Jahren hatten ein Erlebnis der besonderen Art: Sie durften alleine oder zu zweit ein Lama führen.
Lamas sind einfühlsam, sensibel, aufmerksam, verlässlich, selbstbewusst, charakterfest, kontaktfreudig und zugleich distanzhaltend.
Die Kinder schafften es im Laufe der Tour, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und mit den Tieren erfolgreiche Teams zu bilden.
Man sagt, Lamas halten dem Führenden quasi einen Spiegel vor, sie spiegeln also die Charaktereigenschaften wider, die er im Alltag unbewusst an den Tag legt.
Der Nachmittag war eine weitere Erfahrung, so finden wir, die das Selbstbewusstsein stärkt und sich positiv auf die Bewältigung des Diabetes auswirkt.

 

Einweisung der Lamaführer durch Stefan Lettner aus Goßmannsdorf
Die Lamas waren anfangs scheinbar nicht immer folgsam.
Nach und nach gewöhnten sich die Tiere aber an ihre Führer.
Schließlich lief alles bestens......
...auch als es bergauf ging.
Nach eineinhalb Stunden gab es eine Rast. Mensch und Tier durften sich stärken.
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Schulungstage in St. Peter-Ording

Die achten Schulungstage unserer SHG fanden vom 03. bis 09. August 2010 im Campus Nordsee in Stankt Peter-Ording statt. Während es daheim kalt war und oft regnete, hatten wir tolles Wetter an der Nordsee. Schulungssequenzen, Sport und Freizeit und ein bisschen Seelenpflege machten diese Woche wieder zu einem besonderen Erlebnis.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Sponsoren Mediq Direkt, MedTrus, Frau Pfab aus München, Frau Burtchen aus Fuchsstadt bei Hammelburg und an den Runden Tisch der Krankenkassen für die Projektförderung.

hier geht es zum ausführlichen Bericht

 

Wer die Schnur zugeworfen bekam, stellte sich der Runde vor.
Eine gute halbe Stunde dauerte unser Morgenspaziergang am Damm.
Der Wendepunkt war der Leuchtturm - es fehlen Biggi und Ursel.

Außer unserem Diabetologen interessierten sich noch fünf Teilnehmer für das Probetragen der Pumpe. Oli (linkes Bild, rechts in weißem T-Shirt) entschloss sich gleich zu einem Echtversuch mit Insulin. Sebastian (obiges Bild) spürte beim Setzen des Katheters gar nichts. Jeannette Birkholz vom Sponsor mediq direkt hatte drei unterschiedliche Pumpenmodelle dabei.
Die Mensa des Campus-Nordsee wird von den Schülern einer europäischen Schule, den Internatsschülern und von den Gästen (wie uns) besucht. Frühstück und Abendessen waren recht gut, das Mittagessen war zwar nicht schlecht, aber nichts für verwöhnte Gaumen.
Die Strände St. Peter-Ordings sind breit, nicht nur bei Ebbe. Hier unser erster Besuch.
Am ersten Tag pfiff der Wind und trieb den Sand über den Boden, so dass es aussah wie im Schneesturm.
André, genannt Andy, war der einzige, der sich an diesem Tag ins Wasser traute, schon um die Animas-Pumpe auf Wasserdichtheit zu testen:-).
Ann-Katrin testet das BZ-Messgerät des Sponsors MedTrust - für solche Werte würde sie natürlich nur noch mit diesem Gerät messen:-).
Die in Kleingruppen erarbeiteten Ergebnisse werden dem Plenum vorgestellt. Hier von links: Sarah, Andy, Sebastian, Florian und Linus.
Der Doc moderiert, ergänzt und fasst am Schluss die Ergenisse der Gruppenarbeiten zusammen.
Tanja (rote Haare, links im Bild) von der Schutzstation Wattenmeer stellte sich als äußerst kompetente und eloquente Führerin heraus.
In einem Priel fingen wir mit Keschern allerei Getier wie Garnelen, Krabben und Quallen.
Linus hält eine Krabbe mit einem Panzerdurchmesser von ca. 6 cm in der Hand.
Unter der "Wattschlange" hatten wir uns etwas anderes vorgestellt. Tanja führte uns in die Schlickzone und so konnte jeder mehr oder weniger seiner (versteckten?) Neigung zum Suhlen nachkommen.
Am Ende der Schlickzone hatte jeder schwarze "Gummistiefel" an - zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh' ...........Auf dem rechten Bild testet unser Doc den Blutzucker eines Wattwurmes, der beim Ausgraben verletzt worden war. Ein Blutzzucker von 96 mg/dl ließ darauf schließen, dass er an diesem Tag bereits einige orgnische Stoffe aus dem Sand gefiltert hatte.
Auf dem Gelände des Campus stehen ständig sechs Beachvolleyballfelder zur Verfügung. Der Doc erklärt hier das Stellungsspiel.
Oli und seine Mannschaft mussten höllisch anstregen, dass sie den Angriffen von Docs Mannschaft Paroli bieten konnten.
Hier "kratzt" Ann-Katrin den Ball, den Kaeth knapp verfehlt hatte.



Anna und Linus füllen auf den linken Bildern ihre Flaschen mit ihrer Post. Die Flaschenpost warfen wir am nächsten Tag bei Husum in die Nordsee - vielleicht sind wir ja so einige Sorgen losgeworden. Keine Sorge! Sollte niemand die Flasche finden, so wird sie in hundert Jahren verrottet sein. Die Halbwertszeit ist deutlich niedriger als die von Kernbrennstäben.
Zeit zum Abhängen.
Zeit zum Sport. Wir hatten natürlich allerlei Sportgeräte dabei. Neben Beachvolleyball, Gymnastik- und Softball hatten wir Frisbees, Strandspiele und Jonglierequipment dabei. Jonas und auf dem rechten Bild Sebastian schafften es auf Anhieb mit Bällen oder Keulen ihre Koordinationsfähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Gerne ließ sich Andy einbuddeln. Er kam unter Anstrengungen auch ohne fremde Hilfe wieder frei.
Florian brauchte allerdings die Hilfe vom Doc. Nachdem wir seine Arme freigelegt hatten konnte ihn der Doc rausziehen - der wäre glatt verhungert:-).
Sahrah hat es offensichtlich am Strand gefallen. Sie schenkt uns ein Lächeln und ein Herz aus Muschelschalen.
Die Freiluftbühne in Bad Segeberg war schon beeindruckend.
Wir saßen in der Sonne und waren gefesselt von der Spannung des Schauspiels. Da die Heimfahrt nach der Vorstellung über zwei Stunden dauerte, schafften wir es nicht rechtzeitig zum Abendessen. Der Italiener im Ortsteil Dorf entschädigte uns aber für das entgangene Abendessen in der Mensa.

Biggi Pötzl-Koch schlägt die Proportionen für den Server vor. Von links: Linus, Selina und Anna.
Selina II zeichnet hier noch die Feinheiten ihres Drachen nach bevor sie sich dem Server zuwendet.
Abschlussbild, kurz vor der Abfahrt. Alle Teilnehmer mit ihren Bildern - sind alle super geworden!
Auch unsere achte Freizeit hat uns wieder viel Spaß gemacht. Von links: Norbert und Ursel Mohr, Biggi Pötzl-Koch und Dr. Reinhard Koch.
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Sommerfest und Kinderzirkus

Trotz der Temperaturen um die 34 Grad Celsius und des Viertelfinalspiels der deutschen Mannschaft waren 70 Gäste zum Sommerfest nach Garstadt in Triebels Scheune gekommen. Ratschen am Grill oder beim Kaffee und Kuchen für die Großen und Kinderzirkus mit Rosa Rosini für die Kleinen ließen die Zeit von 11 bis 16 Uhr wie im Fluge vergehen. Vielen Dank für die Salat– und Kuchenspenden und insbesondere an Matthias Triebel bei dem wir wieder zu Gast sein durften.
Besonders toll war, dass der Zirkus im Keller der wunderbar renovierten Scheune Platz fand und nicht in der prallen Sonne zur Abschlussvorstellung einladen musste.

Die Väter quatschen bei einem Bierchen am Grill.
In der Scheune sind die Temperaturen erträglich.
Rosa Rosini begrüßt die Kinder im Kinderzirkus.
Zunächst wird besprochen, was einstudiert werden soll.
Nachdem die Zuschauer im kühlen Keller der Scheune eingetroffen sind, kann die Vorstellung beginnen.
Eine Pferdedressur macht den Anfang.
Grazile Bewegungen am Schwebebalken gegeistern das Publikum.
Fakire stehen in Glasscherben.
Clowns stören laufend die Vorstellung.
Auch das Publikum wird eingebunden und lässt die Teller kreisen.
Die starken Männer aus dem Reich der Mitte bilden eine menschliche Pyramide.
Alle Akteure holen sich am Ende nochmal ihren verdienten Applaus.
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Gokart in Gollhofen

Im Stucks Kart Center in Gollhofen maßen 16 Teen und Twens in zwei Altersgruppen ihr Können. Nach einem zehnminütigen Qualifying schaffte es Marcel bei den bis 15-Jährigen auf die Pole Position. Marcel war dann nicht einzuholen und er fuhr

Bei der Altersklasse ab 16 Jahren sicherte Niko Weigl trotz verletzten Daumens die Pole für den 1. Vorsitzenden. Leider klappte es hier nicht, den Sieg nach Hause zu fahren. Schon vor der ersten Kurve übernahm Felix die Führung und drei weitere „Leichtgewichte“ schafften es, den Chef zu überholen.

Insgesamt waren wir gute zwei Stunden auf der Anlage und alle waren von der echten Rennatmosphäre begeistert. Ein toller Spaß, der den Teilnehmern auch konditionell viel abverlangte.

Bei Pasta und Pizza klang der schöne Nachmittag in Schweinfurt aus. Fazit: Das muss wiederholt werden.

Fazit für die SHG:

Schulungen wie „Insulinanpassung bei sportlicher Betätigung“ und „BE-Schätzen“ funktionieren auch, wenn man es nicht so nennt!

Herzlichen Dank an die Fa. Roche für die finanzielle Unterstützung!!

Einweisung durch den Bahnchef
Jetzt geht gleich die Post ab! Die Kartmotoren heulen auf, das Qualifying beginnt.
Zielfoto
Marcel war in der Gruppe der bis 15-Jährigen nicht zu schlagen.
Felix holte sich bei den Großen souverän den 1. Platz. Die Nachbesprechung fand dann im Schweinfurter Ristorante "Sizilia" satt.
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Familienausflug in die Allianz-Arena

Beim Familienausflug am 08. Mai hatten wir Glück mit dem Wetter und mit dem Verkehr. Nachdem wir gegen 10.30 Uhr am Viktualienmarkt in München ausgestiegen waren, hatten wir drei Stunden Zeit, die Innenstadt zu erkunden.

Die Führung in der Allianz-Arena dauerte dann eineinhalb Stunden und machte insbesondere den Fußballbegeisterten viel Spaß. Viele wussten nicht, dass in der Arena die gesamte Werbung für Bayern München oder TSV 1860 jeweils vor dem Spiel „umdekoriert“ wird - kleiner Wermutstropfen für die Bayern-Fans.

Auf der Rückfahrt kehrten wir auf Höhe von Greding zum Abendessen ein. Gegen 22.00 Uhr waren wir wieder in Schweinfurt.

Dank eines Zuschusses waren Fahrt und Eintritt für Diabetiker wieder frei. Vielen Dank nochmal an den Sponsor Abbott!

auf dem Marienplatz trafen wir zunächst Vicky und Krissi (hi re), zwei Mitglieder unserer Gruppe aus München
die Führung begann mit einem Film über den FC Bayern München und das Stadion
das Stadion ist wahrlich beeindruckend
die führung erstreckte sich auch auf die Bierhalle
Interview nach dem Spiel
Familie Weigl beim Entspannen
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Gruppenschulung im Leo KH

Leitender Oberarzt Dr. Reinhard Koch und sein Diabetes-Team boten inzwischen zum fünften Mal eine Intensivbeschulung für Diabetiker in der Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina Krankenhauses Schweinfurt an. Diesmal hatten sich sechs Mädels zur Pumpenschulung eingefunden. Leider war Paulina krank und konnte nicht mit ins Kino.

Betreut von Biggi Koch und Norbert Mohr besuchten die Kids im Alter von neun bis zwölf Jahren zum Abschluss ihres viertägigen Aufenthalts eine Kinovorstellung mit dem Film "Nanny McPhee".

Anschließend ging es zum Italiener in die Schweinfurter City. Die BE der Pizzen wurden gemeinsam geschätzt und die Insulinmenge (unterschiedliche BE- und Korrektur-Faktoren) mit den Kids besprochen. Uhrzeiten, BE und Insulineinheiten wurden notiert und später in den Klinikbogen übertragen.

Katharina, Nina, Vanessa, Sophia und Lisa waren bei dieser Vorstellung die einzigen Gäste
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Treff im April mit DiaExpert

Sabine Fick ist als Diabetesberaterin freiberuflich u.a. für DiaExpert tätig. Im April besuchte sie unsere Gruppe und sprach über das Thema „Was leisten Insulinpumpen heute?“

Frau Fick ging in ihrem Vortrag auf die grundlegenden Vorteile einer Insulinpumpentherapie ein und erläuterte die Voraussetzungen ebenso wie die Kontraindikationen (unzureichende intellektuelle Fähigkeiten, mangelnde Motivation, mangelnde Bereitschaft zur BZ-Selbstkontrolle und Dokumentation, psychisch Instabilität u.a.). Frau Fick hatte die aktuellen Pumpen der namhaften Hersteller dabei und erläuterte die unterschiedlichen Besonderheiten, insbesondere die Kommunikation zwischen Messsystem und Pumpe.

Um eine Neuerung handelt es sich beim OmniPod.  Das OmniPod® System ist heute die erste und einzige am Markt verfügbare Insulin Patch-Pumpe und wird von Ypsomed unter der mylife™ Diabetescare Dachmarke ab Juni in Deutschland lanciert. Im Gegensatz zu konventionellen Insulinpumpen wird das OmniPod® System direkt und praktisch schmerzfrei auf der Haut appliziert und benötigt kein Infusionsset. Das OmniPod® System besteht aus zwei drahtlos verbundenen Komponenten: 1. dem Pod, einem kompakten, leichten, selbstklebenden Insulinspender, welcher direkt auf der Haut und diskret unter der Kleidung getragen wird, und 2. dem Personal Diabetes Manager, einem drahtlosen, menügeführten, portablen Gerät zur Steuerung des Pods.

Wir sind einmal gespannt, ob sich diese Variante bei uns etablieren wird.

 

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Fingerspitzengefühl - Indoor-Klettern in Wü

Klettern ist spannend und noch besser als eine Achterbahnfahrt, weil man sich über den eigenen Erfolg freuen kann.  15 Teens unserer Gruppe suchten ihr persönliches Hochgefühl im Kletterzentrum Würzburg. Sie fanden ihr Abenteuer und entwickelten ein besonderes „Fingerspitzengefühl“ – sie lernten ihre Grenzen kennen und lernten auch, sie zu überschreiten!

Klettern bereitet nicht nur viel Vergnügen, es hat auch eine außergewöhnlich positive Auswirkung auf die Persönlichkeitsbildung, auf die Bildung von Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Teamgeist und Verantwortungsgefühl. Wir denken, dieser Sport kann auch das Diabetesmanagement positiv beeinflussen. Dies war einer der Hauptgründe, warum wir diesen Kurs anboten.

Niko und Manu hatten alles trefflich vorbereitet:
Drei Trainer waren gebucht, Not-BE waren auch ausreichend vorhanden und zum Abschluss ging es noch zum Italiener - zum BE-Schätzen und natürlich zum "Nachkarteln" der Erfolge an der Kletterwand.
Danke an die Fa. Becton Dickinson für den Zuschuss!

Einweisung durch die Trainer Thomas, Verena und Helmut
erste Steigübungen von Konstatin im Boulderroom
Marcel und Alexander haben die erste Prüfung geschafft!
Sebastian und David kraxeln unter Thomas Anleitung
Marie-Luise will dahin, wo Lena schon ist.
Verena erklärt Manu, Lisa und Marie-Luise wie wichtig Knoten für die Sicherung sind
David im Boulderroom - ohne Sicherung, denn man fällt weich:-)
David, Manu und Niko an der 8-Meter-Wand
"Kletter-Max" begeistert auch die Trainer!
Auch Florian und Sebastian müssen das "Abseilen" noch lernen.
Sebastian an der 14 m hohen Wand
Marcel überwand an der 8-Meter-Wand seine Höhenangst
Marie-Luise geht es ganz locker an:-)
Jonas gleitet die große Wand hoch
Max, vier Jahre, schaffte die 8-Meter-Wand!!
Abschluss im Ristorante Sicilia in Schweinfurt
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Kids im Museum (Julia Lenhart)

Kinder mit Bildern im Museum

Am 6. März trafen sich acht Kinder im Georg Schäfer Museum in Schweinfurt. Die Museumspädagogin Christine Friedrich-Weiß wartete schon auf uns. Nach einer kurzen Bildbetrachtung wurden wir selbst im Museumsatelier  künstlerische aktiv.  Ausgestattet mit Schere, Klebstoff und verschiedenen Stiften gestalteten wir ein wunderschönes Frühlingsbild. Viel zu schnell war die Zeit um und die Eltern standen vor der Tür, um unsere Kunstwerke zu bewundern.

 

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Kurzbericht über die Jahreshauptversammlung

Hier in Stichpunkten der Bericht des Vorstands:

Mitgliederstand 31.12.09: 176 Familien/Betroffene (Gründung 1997: 20 Familien)

  • 161 Typ 1-Diabetiker (7 Familien mit 2 od. 3 Typ 1-Diabetikern)
  • 3 Typ 2-Diabetiker
  • 12 Fördermitglieder

Herkunft der Mitglieder:

  • 36,8% aus Stadt und Lkrs. Schweinfurt,
  • 42,9% aus den Landkreisen KG, HAS und NES (etwa zu gleichen Teilen),
  • 13,5% aus angrenzenden Landkreisen Wü, KT, MSP und BA sowie
  • 6,8% von weiter weg (Restbayern, Baden-Württemberg, Frankreich, Schweden)

Aktivitäten des Jahres 2009:

  • 29 Gruppentreffen in SW (3), Großeibstadt (10), KG (7), Burkardroth (1) und Obertheres (8)
  • Vortrag im Leo mit Ltd. OA Dr. Reinhard Koch (Dawn-Phänomen)
  • Kinderveranstaltung „Mit Eichhörnchen Max und Rudi den Wald erforschen“ mit Gräfin Dr. Finkenstein
  • Familienausflug in den Erlebnispark Rust
  • Nachbesprechung mit Teilnehmern des Familienwochenendes Bauersberg 2008
  • Sommerfest
  • Weihnachtsfeier
  • Brunchen im Sax‘s für Teens und Twens
  • Ratschen im Jade für Teens und Twens
  • Radfahren in der Rhön für Teens und Twens
  • Erlebnisbad  Palm Beach für Teens und Twens
  • Schulungsfreizeit im Bayer. WaldBericht des Kassiers:

Ein besonderer Dank geht an Dr. Reinhard Koch und sein Team.

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Treff im Januar mit Roche

Eric Kadenbach und Mario Dietz von der Fa. Roche sprachen zum Thema „Accu-Chek 360 Grad. Diabetesmanagement zwischen BZ-Messgerät Pumpe und PC“.  Der Softwarespezialist Kadenbach stellte die einfache und schnelle Dokumentation der Blutzucker– und Insulinpumpendaten mit IT-Lösungen von Accu-Chek vor.

Vor allem für Diabetiker, die zusätzlich zu den schriftlichen Aufzeichnungen im Tagebuch noch wissen wollen,

  • wie hoch ihr mittlerer Blutzucker (BZ) aus allen Messwerten war,
  • wie oft in den letzten vier  Wochen ihr BZ-Messwert im Hypoglykämie-Bereich gelegen war,
  • wie der zeitliche Verlauf  ihrer BZ-Messwer-te auf einen Blick ist oder
  • ob es bis zu zwei Stunden nach einer Mahlzeit erhöhte BZ-Messwerte gegeben hat,

könnte eine elektronische Lösung interessant sein.


Alle Accu-Chek Geräte können ausgelesen und per Knopfdruck übertragen werden. Die Accu-Chek 360° Analyse– und Konfigurationssoftware wird von der Benutzeroberfläche aus wieder über Buttons angesteuert. Egal, ob ein Standardtag (Überblick über den Tagesverlauf) oder ein Überblick zur Insulinabgabe - alles lässt sich graphisch darstellen.
Wer wollte konnte die Software an Ort und Stelle auf seinen Laptop installieren.

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Twens ratschen im Sax's

Nachdem man sich kurzerhand bei der Weihnachtsfeier entschieden hatte, den Brunch-Gutschein für das Restaurant „Sax‘s“ in ein Abendessen umzuwandeln, war es am 09. Januar 2010 so weit.
Die Twens kamen zu 100 Prozent - insgesamt 13 Mitglieder nahmen am Abendessen im „Sax‘s“ teil. Man konnte gemeinsam das Jahr 2009 noch einmal Revue passieren lassen. Nicht nur Diabetes (BE schätzen in Extremsituationen) war ein Thema, sondern auch die kleinen und großen Weihnachtsgeschenke oder auch die guten Vorsätze für das Jahr 2010. Insgesamt war es ein gelungener Abend und ein super Weihnachtsgeschenk von unserer SHG. Vielen Dank an dieser Stelle.