Weihnachtsfeier 2009

Über 150 Gäste waren wieder gekommen, darunter 42 Diabetiker, die der Nikolaus mit einem Päckchen bedachte. Das Herrichten des Saales und die Beschickung des Kuchenbuffets mit Leckereien klappte wie immer hervorragend. Vielen Dank an die Helfer und die Spender!!
Nach der Eröffnung durch ein Querflöten-Quartett der Musikschule Schweinfurt und einer von Julia Lenhart gelesenen  Weihnachtsgeschichte zog Ali Büttner mit seinem Korbtheater nicht nur die jungen Zuschauer in seinen Bann. Bei der Geschichte über Marlo, den Maulwurf, ging es darum, wie wichtig Freundschaft ist.
Im Anschluss an das Theater besuchte uns der Nikolaus, der über die Tiere im Wald sprach, die sich über das Wichtigste an Weihnachten unterhalten hatten. Während sich die Elster zum Beispiel Schmuck wünschte, der Ochse wieder mal ordentlich saufen wollte, erinnerte der Esel, dass es wohl das Kind sei, das an Weihnachten das Wichtigste ist.
Mit den schönsten Bildern von den Veranstaltungen des vergangenen Jahres und bei Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag aus.

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Der Contour.USB - Treff am 22.10 in Schweinfurt

Es sieht aus wie ein MP3-Player, das erste Blutzuckermessgerät mit Plug & Play Diabetes Management Software. Dirk Piller von der Firma Bayer Vital stellte am 22. Oktober im Rahmen des Treffs unserer SHG im Schweinfurter St. Kilian Pfarrzentrum den "Contour.USB vor. Das Gerät hat einen (am Notebook oder PC) wiederaufladbaren Akku. Die Software befindet sich auf dem Gerät und wird jeweils beim Einstecken in den Computer geladen. Natürlich kann man die Daten und Grafiken auch auf dem PC speichern. Bis zu 2000 Datensätze werden im Gerät gespeichert und könne so mit zum Diabetologen in die Sprechstunde genommen werden. Die Software wird in den nächsten Monaten nach einer Testphase durch Diabetiker modifiziert, so dass dann auch Broteinheiten und Insulinmengen eingegeben werden können. Bis dahin kann man schon eingeben, ob der Wert vor oder nach dem Essen gemessen wurde oder ob man Aktivitäten oder Stress hatte.
Bis zum Abschluss der modifizierten Software sollte jeder Anwender weiter sein Diabetestagebuch führen und Mahlzeiten und Insulindosen manuell notieren.

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Animas-Pumpe - Treff am 23.09. in Burkardroth

Der Abend in der Pizzeria „Il Mundo“ in Burkardroth bot nicht nur etwas für den Gaumen. Frau Sigrid Scholz von der Firma Medic Direkt informierte über Insulinpumpentherapie allgemein und insbesondere über die „Animas IR 2020“ der Firma Med Trust. Besonders erwähnenswert ist die geringe Basalrate, die bis auf 0,025 Einheiten/Stunde reduziert werden kann. Das mit 1,8 ml kleine Reservoir garantiert, dass das Insulin nicht zu alt wird. Die IR 2020 hat im Prinzip die gleichen Standardprogramme wie die anderen Insulinpumpen, z.B. 12 Basalratenmöglichkeiten und den sog. Easy-Bolus, d.h. die Pumpe gibt einen Bolus-Vorschlag. Die Firma wirbt damit, dass es die kleinste voll ausgestattete Pumpe sei und die erste und einzige, die die neueste Flachbildschirmtechnik verwende, deren Vorteil in der besseren Lesbarkeit bestünde.

Im Anschluss an die Vorstellung der Animas IR 2020 gab Frau Scholz, die sich übrigens in Begleitung von Jasmin Braun (Fa. MedTrust) befand, Hinweise zur Pumpentherapie allgemein. So hätten inzwischen alle Hersteller auf ein Ein-Pumpensystem umgestellt. Nach vier Jahren gebe es ein neues Genehmigungsverfahren und man solle sich rechtzeitig an die Arztpraxis wenden; in der Regel würden drei Monate an Aufzeichnungen verlangt. Der „Vorlauf“ bis zur Genehmigung betrage bei Wiederholungsverordnungen selten unter drei Wochen und bei Erstzuteilung könne man mit bis zu drei Monaten rechnen.

Frau Scholz, die selbst Pumpenträgerin ist, empfahl den Katheter nicht am Abend zu wechseln, weil im Falle eines Defekts oder einer unsachgemäßen Platzierung die Entwicklung einer Ketoazidose nahezu unausweichlich sei.

19.09.2009

Die Pferde sind los - Aktion für Kinder bis 12 Jahren

Abseits der Hektik des Alltags, weit entfernt von Playstation und PC, diametral entgegengesetzt von schnellen Comics an der Glotze verbrachten fünf Kinder mit und zwei Kinder ohne Diabetes einen Nachmittag auf dem Bauernhof - quasi "Slow Action" mit Tiefgang. Der Nachmittag auf dem Reichthalshof bei Euerbach war für die Kinder im Alter von acht bis 12 Jahren ein tolles Erlebnis. Die Leute von der Ergotherapiepraxis Prell und Krehan verstanden es vortrefflich, auf jedes Kind individuell einzugehen.

Die Selbsthilfegruppe hatte die Veranstaltung angeboten, damit jüngere Kinder mit Diabetes andere Kinder kennenlernen, die ebenfalls Blutzucker messen und Insulin spritzen müssen. Außerdem soll durch solche Maßnahmen die Selbstständigkeit der Kinder gefördert und die Überbehütung durch die Eltern abgebaut werden. Ganz nebenbei fördern die Übungen auf dem Pferd oder das Versorgen der Tiere auf dem Bauerhof die Entwicklung eines größeren Selbstbewusstseins und und unterstützen somit den eigenverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes.

Lisa und Leoni bei der Einführung
Leoni beim Longieren
Leoni zeigt, was sie kann
Lisa hat den ersten Kontakt
Hannah gibt sich cool
Hanna reitet öfter
Ronja probiert ...
... beide Pferde aus
Es gibt nicht nur Pferde ..
auch Schafe und Katzen ..
... und Eidechsen.
Vor dem Ausritt werden die ..
Regeln festgelegt. Luisa ..
reitet bis zur Lichtung ...
Lisa und Leoni teilen sich ein Pferd.
Total entspannt beim Gruppenbild:-)
Gefüttert wird am Schluss.
Die Eltern holen die Kids ab.
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15.08.2009

Schulungstage in Viechtach im Bayer. Wald

Die Schulungstage verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auch die volljährigen Teilnehmer hielten sich an die Absprachen und es wurde weder geraucht noch Alkohol getrunken. Konsequent waren auch alle pünktlich um 08.00 Uhr am Start zum morgendlichen Spaziergang vor dem Frühstück. Lediglich die Nachtruhe um 24.00 Uhr war einigen zu früh. Jugendliche sind für „normale“ Schulungen eher schwer zu motivieren.  Für eine Gruppenschulung in einer Klinik fühlen sie sich meist zu alt und unter  Erwachsenen, meist Typ 2-Diabetikern, sind sie auch fehl am Platz. Der besondere Arzt-Patient-Dialog im Rahmen von Schulungstagen, quasi einer „Ferienfreizeit“, abseits von Praxis und Klinik ist eine besondere Chance, Jugendliche zu erreichen und auf ein unabhängiges und eigenverantwortliches Leben mit dem Diabetes vorzubereiten.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Sponsoren Medtronic Diabetes, Abbott Diabetes Care, Freiwillige Feuerwehr Geldersheim , Frau Pfab aus München und an den Runden Tisch der Krankenkassen für die Projektförderung.

Ausführlicher Bericht hier: Verlaufsbericht

Erstes gemeinsames Abendessen: Spaghetti bolognese.
Diverse Kennenlernspiele "verdichten" die Gruppe.
Die Ergebnisse der Work-Shops werden vorgetragen.
Vorstellung des "FreeStyle lite" von Abbott Diabetes Care.
Sommerrodelbahn in St. Engelmar.
Fußball und ...
... Volleyball auf einem kleinen Sportplatz in Wiesing.
Im Hallenbad Arnbruck ....
und auf dem Beach-Volleyballfeld des Bades.
Küchendienst.
Jede Gelegenheit ist für Schulung geeignet:-).
Jonas, der geborene Ober....
Fabian, der passionierte Esser.....
Gipsmasken verpassen macht Spaß!
Insbesondere beim Doc und bei Norbert.
Besprechung der "Farbgebung" mit Biggi Pötzl-Koch.
Urwaldführung im Nationalpark.
Vortrag über den Borkenkäfer.
Fünf Leute umfassen die 600-jährige Fichte.
Grillabend - Schweinswürstl und Steaks bis zum Abwinken.
Kanufahrt auf dem Regen - Sport und Spaß!
Fabian, Jonas und s.Oliver
Anna-Marie lässt paddeln:-)
Sechs paddeln, drei faulenzen...
Sebastian fand das super.
Corinna und Natalie ziehen das Kanu und Jonas zum nächsten Einstieg.
Der Doc sorgt dafür, dass keiner über Bord geht.
Captain Jonas kurz vor dem Entern.
Gute neun Kilometer - tolle Leistung.
Das kaum frustrierte Team nach der 12:1-Niederlage gegen des TSV Arnbruck.
Tanja Ün (vom Sponsor Metronic) und Dr. Koch beim Anlegen des Sensors.
Tanja Ün bespricht mit drei Probanden die Funktion der Pumpe.
Pizzaessen bis zum Abwinken im Nußberghof.
Doc, Ann-Katrin und Anna-Marie: Wieviele BE waren das?
Ursel Mohr, Norbert und Tanja - pappsatt.
Auf der Nachtwanderung - nur Blösinn im Kopf.
Gute Freunde kann niemand trennen....
Handy-Disko vor der Unterkunft.
In der Glasbläserei in Frauenau - Glashütte EISCH.
... wird ein Elefant ...
... keine Ahnung, was das wird....
Brotzeit vor dem Disko-Bus..... wir feiern die ganze Nacht?
Auf dem Sportplatz in Wiesing: erst ein wenig Sonnenbaden ...
die Burschen anfeuern.....
und dann den Volleyball bewegen (Volleyball ist ein Bewegungssport!)
Das BE-Quiz ist nicht von schlechten Eltern ...
sondern vom Doc und der Tanja (Diabetesberaterin).
s.Oliver bedankt sich im Namen der Mannschaft mit einer tollen Weinkaraffe beim Betreuungsteam.
Die Bilder der vergangenen Woche verkürzen den letzten Abend.
Abschlussrunde im Tischtennisturnier.
Olli (s.Oliver)
Tina
Kathrin
Christine
Joonatan
Luca
Lukas
Fabian
Michael
Jonas
Steffen
Natalie
Corinna
Sebastian
Dominik
Selina
Patrick
Ann-Katrin
Anna-Marie
Doc Reinhard Koch
Norbert Mohr
Ursel Mohr und Biggi Pötzl-Koch
Das Abschlusseisessen..
.. in Schweinfurt soll...
... die Schulungstage ...
...bei allen ....
... Teilnehmern in ...
... süßer Erinnerung....
...halten.
Abschied:-)
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Kino und BE-Schätzen im Rahmen der Pumpenschulung

Leitender Oberarzt Dr. Reinhard Koch und sein Diabetes-Team boten Ende Juli inzwischen zum vierten Mal eine Intensivbeschulung für Diabetiker in der Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina Krankenhauses Schweinfurt an. Diesmal hatten sich drei Buben und zwei Mädels zur Pumpenschulung eingefunden.

Betreut von Biggi Koch und Norbert Mohr besuchten die Kids im Alter von 11 bis 13 Jahren zum Abschluss ihres viertägigen Aufenthalts eine Kinovorstellung mit dem Film "Ice Age 3".

Anschließend ging es zum Italiener in die Schweinfurter City. Die BE der Pizza oder der Nudeln wurden gemeinsam geschätzt und die Insulinmenge (unterschiedliche BE- und Korrektur-Faktoren) mit den Kids besprochen. Uhrzeiten, BE und Insulineinheiten wurden notiert und später in den Klinikbogen übertragen.

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Sommerfest am 04. Juli

Gerade rechtzeitig wurde die Renovierung der alten Scheune in Garstadt fertig, damit unsere Gruppe sie mit dem Sommerfest einweihen konnte. Der Bergrheinfelder Filmproduzent Matthias Triebel hatte uns seine Scheune unentgeltlich zur Verfügung gestellt,  weil die Jägerwiese heuer wegen Renovierung geschlossen war.

Wegen der Sonne und zwischenzeitlich wegen eines kurzen Regenschauers verlagerte sich die gesellige Runde gerne in die Scheune.

Clownine und ihre Freundin Klecks betreuten die Kinder auf dem Garstädter Sportplatz oder in der oberen Etage der Scheune. Neben allerlei Spiel und einer Wasserbombenschlacht war auch wieder Luftballonmodellieren und Gesichtsbemalen angesagt.

Dank der vielen Kuchen- und Salatspenden waren die Grill- und Kaffeefreuden ungetrübt. Rechtzeitig zum Kaffee kamen auch (inzwi-schen wohl „unser") Diplompsychologe Christopher Scheff und unser Kinderdiabetologe Dr. Reinhard Koch auf einen Sprung vorbei.

Alle zwei Jahre veranstalten wir auf unserem Sommerfest eine Tombola - auch heuer wieder mit Preisen im Gesamtwert von fast 2000 EUR.

Vielen Dank unseren Sponsoren: LifeScan, Abbott, NovoNordisk, Berlin-Chemie, Lilly, Roche, Smith medical, Med-Trust, Sparkasse SW, Intersport Geyer SW, Sanofi Aventis, HMM, O2-Shop „Main@ando" SW, Terumo und Vogel Buchhandlung SW.

 

Restaurierte Scheune von Matthias Triebel
Grillchef Lang und seine Helfer
Die Flucht vor der Sonne...
... oder dem Regen in die große Scheune..
Clownine und Klecks ...
... führen die Kinder zum Garstädter...
...Sportplatz. Mit dem Fallschirm ..
...lässt sich viel anfangen.
Während sich die einen an der Kuchenbar laben ..
... werden die anderen geschminkt.
Dr. Koch kam natürlich auch vorbei.
Andrang an der Tombola - 1000 Preise!
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Sportwochenende in der Rhön

Insulinanpassung bei sportlicher Betätigung – unter dieser Überschrift veranstaltete unsere SHG Ende Juni ein Sportwochenende mit sieben Diabetikern im Alter von 13 bis 23 Jahren in der Bayerischen Rhön. Gesponsert wurde die Veranstaltung von der Fa. Roche.

Mario Dietz (Mitarbeiter der Fa. Roche und passionierter Rennradfahrer) und Dr. Reinhard Koch (Diabetologe und ebenfalls begeisterter Radfahrer) kümmerten sich um die Streckenauswahl bzw. die diabetologisch wichtigen Aspekte.

Das Schweinfurter Haus war die „Basisstation“. In einem Nebenraum durften wir unser Equipment deponieren und unsere Besprechungen abhalten. Dr. Koch besprach vorab mit den Teilnehmern die Insulinanpassung und am Nachmittag machte sich die gesamte Gruppe auf zur Radtour.

Neben einigen sehr gut trainierten Sportlern, waren auch Teilnehmer dabei, für die die Steigungen mehr als ungewohnt waren. Die „Profis“ warteten aber ohne zu murren auf die schwächeren Fahrer und die Entscheidung, in einer Gruppe zu fahren, war für den Zusammenhalt der Truppe richtig gewesen.

Aus den geplanten 60 Kilometern wurden dann knapp 50, wobei eine Teilnehmerin aufgrund von Muskelkrämpfen aussteigen musste und am Dreiländereck später abgeholt wurde. Gerade für die „Flachlandfahrer“ waren die etwa 600 Höhenmeter bei den sich scheinbar ewig hinziehenden Steigungen eine große Herausforderung. Insgesamt waren wir über vier Stunden unterwegs.

Am Abend stellte Mario Dietz das Insulinpumpensystem „Accu-Chek Combo“ vor, ein Diabetesmanagementsystem, bei dem Messgerät und Pumpe via Bluetooth miteinander kommunizieren.

Am zweiten Tag konnte sich nur noch Yannick entschließen mit Mario Dietz und Dr. Koch eine zweite Radtour zu fahren. Der Rest der Truppe entschied sich für eine „kurze“ Wanderung. Aufgrund der Wahl einer falschen Abzweigung dauerte die Wanderung aber zweieinhalb statt einer Stunde - bei tollem Wetter in einer sehr ansprechenden Landschaft machte das aber niemandem etwas aus.

 

Kurz vor der Abfahrt waren alle top fit.
Bergab kann es leider nicht immer gehen.
Nach dem anstrengenden Bergrfahren wird der Puls gemessen.
Vicky entkrampft ihre Beine.
Letzte Pause nach ca. 40 Kilometern.
Vortrag von Mario Dietz über ...
... Accu-chek Combo.
Das Essen war reichhaltig und sehr gut.
Yannick war auch am zweiten Tag noch fürs Radfahren.
Der Rest wanderte lieber ...
...natürlich mit Pausen.
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Treff in Großeibstadt (von Birgit Knobling)

Am 14.05. waren neun Zuhörer sowie Frau Martina Wolf (Praxis Dr. Oehm, links im Bild) und Herr Michael Walter (Fa. Novo Nordisk) anwesend.

Frau Wolf erklärte anhand eines Powerpoint-Vortrags, was zum richtigen Spritzen des Insulins wichtig ist und welche Fehler immer wieder gemacht werden.
Sie zeigte, welche Stellen am Körper für die Insulingabe besonders geeignet sind. Da Typ 1-Diabetiker oft spritzen müssen, ist es sehr wichtig, bei jeder Injektion die Stellen zu wechseln, um Gewebeverhärtungen, welche die Insulinwirkung beeinträchtigen, zu vermeiden. Wichtig ist, dass bei jeder Injektion eine neue Nadel verwendet wird; dies wird mit der Abnutzung der Nadel begründet; ebenso wichtig ist es, die Nadel sofort nach der Injektion wieder abzuziehen, um das Eindringen von Luft in die Penpatrone zu vermeiden.

Frau Wolf stellte die Pennadeln „Clickfine" der Firma Ypsomed vor. Dabei erwähnte sie, dass das System für alle aktuellen Pens zu verwenden ist.

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Bauersberg - Nachtreffen der Workshopteilnehmer

Das Familienwochenende am Bauersberg im November 2008 hatte viele Informationen und Tipps geboten. Ein halbes Jahr später, am 08. Mai, waren die Teilnehmer eingeladen unter der Leitung des Diabetesfachpsychologen Christopher Scheff ihre Erfahrungen auszutauschen.

Das Nachtreffen bot viel Raum für Diskussionen, bei denen so manches Problem besprochen wurde. Gemeinsam wurde dann überlegt, was man anders machen könnte.  Dabei wurden auch wichtige Fragen geklärt:

  • Welche problematischen Situationen gibt es im Alltag?
  • Wie wird mit den Problemen umgegangen?
  • Sind gute BZ-Werte das Wichtigste?
  • Herrscht oft Frust wegen schlechter Werte?
  • Gibt es Konflikte in Schule oder Kindergarten wegen des Diabetes?
  • Gibt es immer wieder Streit wegen des Diabetes?
  • Spielt der Diabetes die wichtigste Rolle im Familienleben?

Diesmal ging es nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch um das Wohl der Eltern. Ein kurzer Test zum Wohlbefinden half, die eigene Situation einzuschätzen. Das Ergebnis durfte jeder für sich behalten. Wenn es einem über mehrere Wochen bis Monate nicht gut geht, empfahl Scheff fachkundige Unterstützung zu suchen.

Eine gute Möglichkeit das Wohlbefinden trotz Alltagsstress zu verbessern, bieten Entspannungstechniken. Herr Scheff gab einen kurzen Überblick über die angebotenen Verfahren und wies auf die Vorteile hin: Auch einfache und kurze Verfahren helfen,

  • „runter zu kommen" (Stressabbau),
  • schmerzhaften Verspannungen vorzubeugen,
  • die Leistungsfähigkeit zu erhalten und
  • die Stimmung zu verbessern.

Viele Krankenkassen bieten zudem Zuschüsse für Entspannungskurse.

Im zweiten Teil des Nachtreffens durften sich die Teilnehmer richtig entspannen. Mit einer  Kombination aus Muskelentspannung, Atemübung und Traumreise konnten alle eine Viertelstunde Abstand vom Alltag nehmen und in die Ruhe eintauchen. Bei vielen hat das so gut geklappt, dass sie nicht mehr aufhören wollten.

Zum Abschluss wurde überlegt, wie jeder auch im Alltag die Entspannungsübung oder zumindest Ruhemomente integrieren kann. Natürlich durfte jeder die Anleitung zur Übung mit nach Hause nehmen.

Damit sich die Eltern wieder in aller Ruhe austauschen konnten, betreute Christophers Schwester Johanna, Erzieherin und ebenfalls Diabetikerin, die Kinder.

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11.04.2009

Familienausflug im Juni 2009 nach Rust in den Europapark

Ein mit 55 Teilnehmern voll besetzter Bus bestätigte die Attraktivität des Europa-Parkes - trotz jeweils gut vier Stunden An– und Heimreise. Ein Vorteil der langen Fahrt ist natürlich die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Mit der Ankunft in Rust riss der Himmel auf und der Unvorsichtige nahm sogar einen Sonnenbrand mit nach Hause.

Auch wenn der Park sehr weitläufig war, so traf man sich doch bei der einen oder anderen Attraktion - wenn es auch nur beim Anstehen war. Bei den Hauptfahrgeschäften betrug die Wartezeit bis zu einer Stunde, andere, weniger „aufregende“ Angebote wie Geisterbahn oder die Fahrt durch eine afrikanische Landschaft war ohne Anstehen möglich.

An allen Ecken gab es Shows, teilweise mit sensationellen Stunts!

In Deutschlands größtem Freizeitpark sind die Abteilungen europäischen Ländern nachempfunden. In acht Stunden konnte man natürlich nicht alle Fahrgeschäfte ausprobieren oder alle Shows verfolgen. Aber die Zeit reichte, um viel zu erleben. Langeweile kam keine auf.

Bei der Abfahrt um 18.45 Uhr waren alle geschafft, aber zufrieden. Logisch, dass solche Ausflüge einen festen Platz im Programm unserer SHG haben.

Todeslooping
Die letzten Regentropfen versiegten kurz vor der Ankunft
Anstehen und ratschen
Wildwasser
Wildwasser
Gepflegte Runde durch afrikanische Gefilde
Auf der Rückfahrt - die Beine sind schwer.
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11.04.2009

Kids gehen ins Kino und schätzen BE beim Italiener

Kinobesuch und anschließendes Abendessen beim Italiener war für die sechs Kids der Osterschulung im Leopoldina Krankenhaus die Belohnung für gute Mitarbeit während ihres viertägigen Krankenhausaufenthaltes.

Leitender Oberarzt Dr. Reinhard Koch und sein Diabetesteam boten inzwischen zum dritten Mal eine Intensivbeschulung für Diabetiker in der Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina Krankenhauses Schweinfurt an. Inzwischen ist es Tradition, dass der letzte Abend von unserer SHG gestaltet wird.
Betreut von Biggi Koch (Ehefrau von Dr. Reinhard Koch) und Norbert Mohr besuchten drei Buben und drei Mädchen im Alter von sieben bis neun Jahren eine Kinovorstellung mit dem Film "Vorstadtkrokodile". Anschließend ging es zum Italiener in die Schweinfurter City. Das Diabetesteam hatte zu jedem "Patienten" eine Kurzbeschreibung der Therapie mit BE-Faktoren mitgegeben. Die BE der Pizza oder der Nudeln wurden gemeinsam geschätzt und die Insulinmenge mit den Kids besprochen. Uhrzeiten, BE und Insulineinheiten wurden ebenso wie die zwei leichten Unterzuckerungen und die entsprechenden Not-BE notiert und später in den Klinikbogen übertragen. Bei der Kontrollmessung nach Rückkehr in die Klinik gegen 22.00 Uhr gab es nur einen Ausreißer nach oben.

Schulungsgruppe mit Dr. Koch (knieend), Biggi Koch und Norbert Mohr
in Erwartung des Films im Kino "Welt-Bio"
in Erwartung der Pizza
Station auf dem Rückweg
Jasmin und Selena hatten Spaß
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Treff am 02. April - BZ-Messgeräte von HMM

Wir waren am die erste Selbsthilfegruppe, die Besuch von der Heidelberg Medical Marketing Diagnostics GmbH (HMM) bekam. Christian Schmitt war mit dem Geschäftsführer Maher Khoury angereist, um unserer Gruppe die noch recht unbekannten BZ-Messgeräte vorzustellen.

Maher Khoury und Christian Schmitt
Treff im St. Kilian Pfarrzentrum in Schweinfurt
smartLAB mini
smartLAB global
smartLAB sprint
smartLAB genie

Der „smarLAB mini" im Scheckkartenformat (kleiner als eine EC-Karte und nur vier mm dick) ist für die Messung unterwegs gedacht. Er hat keine Knöpfe und speichert 20 Werte.
Der „smartLAB global" speichert 100 Werte und ist bluetoothfähig. Die Messergebnisse können sofort auf Mobiltelefon oder PC übertragen werden und dort komfortabel betrachtet werden. Sonderaktion derzeit über die website www.smartlab.org (55 EUR incl. Software und Minietui).
Der „smart sprint" mit großem LCD-Display speichert 450 Messwerte, die über eine serielle Schnittstelle an den PC übertragen werden können - Messdauer fünf Sekunden.
Der „smartLAB genie" mit beleuchteter Teststreifenöffnung speichert 360 Messwerte und bietet die Möglichkeit 100 Insulinwerte einzugeben. Die Bluetoothfähigkeit ist optional. Ein Scrollrad garantiert eine komfortable Handhabung.
Die Fa. HMM stellt die Geräte in Deutschland her und hat einen Schwerpunkt im Bereich der Telemedizin (Dialog Arzt-Patient via Internet). Bis Herbst 2009 soll die Codierung der Streifen wegfallen. Herr Khoury kündigte für den Herbst auch einen BZ-Pen an, der eine Stechhilfe, ein Streifenmagazin und die Bluetoothtechnik enthalten wird.

 

Teens gehen Baden - Tagesausflug ins Palm Beach

Liegeplätze im Erlebnisbad Palm BeachSolltet ihr nicht wissen, was das Palm Beach ist, nicht weiter schlimm. Es ist ein Erlebnisbad bei Nürnberg mit Europas größter freitragender Rutschanlage und das Ziel für eine gemeinsame Aktion mit den Teens am 14. März gewesen.


Neben „Diabetes trifft auf sportliche Aktivitäten" war noch genügend Zeit zum relaxen und um Erfahrungen auszutauschen.
Es ging um 08:00 Uhr früh in Schweinfurt los. Ich muss sagen, wir sind genau richtig gekommen, um die letzten heiß begehrten Liegeplätze zu ergattern.
Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, haben wir uns regelmäßig getroffen und dabei die Blutzuckerwerte bzw. die Insulinanpassung besprochen.
Besonders gefreut hat uns die Teilnahme von Viktoria Aretz und Kristina Kragh (mit Freund), zwei Mitglieder aus dem Münchner Raum.
Weiterhin bedanke ich mich bei Tanja Ün (Diabetesberaterin DDG) für ihre Unterstützung recht herzlich und ich hoffe, sie bei einer der nächsten Veranstaltungen wieder begrüßen zu dürfen.

Euer
Niko Weigl

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19.02.2009

Jahreshauptversammlung

Der Mitgliederstand zum 31.02.09 betrug 166 Familien bzw. Betroffene, davon 154 Typ 1-Diabetiker, drei Typ 2-Diabetiker und neun Fördermitglieder. 38,5% der Mitglieder kommen aus der Stadt und dem Landkreis Schweinfurt,  43% stammen zu etwa gleichen Teilen aus den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge und 11% kommen aus den an die Region Main-Rhön angrenzenden Landkreisen MSP, KT, Wü oder BA. 7,5% unserer Mitglieder wohnen weiter weg, nämlich in Restbayern, Frankreich oder Schweden.

Im Jahr 2008 gab es wieder mannigfaltige Aktivitäten:

  • 16 Gruppentreffs (Schweinfurt, Burkardroth, Bad Kissingen, Großeibstadt und Obertheres)
  • Vortrag im Leopoldina Krankenhaus mit Dr. Reinhard Koch zum Thema "Neues aus der Diabetologie)
  • Kinderveranstaltung "Kids im Zwergenland" mit Julia Lenhart und der Biologin Gräfin Dr. Finkenstein
  • Familienausflug ins Legoland
  • Gokart-Fahren
  • Sommerfest
  • 20-Jahr-Feier
  • Weihnachtsfeier und
  • speziell für Teens: Shoppen im Outlet, Ratschen beim Mexikaner und die
  • Schulungstage in der Toskana

Die größte organisatorische Herausforderung war wohl die Veranstaltung der 20-Jahr-Feier mit 200 Gästen, einer Ausstellung, verschiedenen Aktionen, Live-Musik und einem warmen Buffet sowie der Erstellung einer 60-seitigen Broschüre. Trotz der vielen Unternehmungen sind die Finanzen des Vereins geordnet. Kassier Martin Kruse berichtete von ca. 29.000 EUR Umsatz und einem Abschluss von 122,44 EUR im Plus!

Bei der Neuwahl der Vorstandschaft gab es nur eine Veränderung. Nach 20,5 Jahren der Mitarbeit schied Karl-Heinz Wolf aus und für ihn kam Bettina Kreß, die Mutter des 7-jährigen Fabian, dazu.

von links: Birgit Knobling (Beisitzerin), Niko Weigl (2. Vorstand), Bettina Kreß (Schriftführerin), Martin Kruse (Kassier), Norbert Weber (Beisitzer), Norbert Mohr (Vorstand) - es fehlt Julia Lenhart (Beisitzerin)
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22.01.2009

Neues von Roche beim Januar-Treff unserer SHG

accu-chek  combo: Accu-Chek Combo – die Kommunikation funktioniert in beide RichtungenMario Dietz von der Fa. Roche Diagnostics stellte im Rahmen unseres Januartreffs im St. Kilian Pfarrzentrum in Schweinfurt das neue Accu-Chek-System Combo vor. Ab dem Frühjahr ist das erste System von Accu-Chek erhältlich, bei dem das Messgerät die Pumpe interaktiv steuert.  Via Bluetooth gibt es einen kontinuierlichen Datenabgleich zwischen Messgerät und Pumpe. Ein Bolus-Rechner unterstützt bei der Berechnung der abzugebenden Einheiten und ein integriertes elektronisches Tagebuch kann bei „guten Blutzuckerwerten“ das Aufschreiben entbehrlich machen. Mit Hilfe der entsprechenden Software (für 20 EUR erhältlich) kann man die Daten auch auf den Rechner speichern oder per E-Mail an den Diabetologen senden. Das Messgerät fungiert als Fernbedienung der Pumpe und man erspart sich z.B. beim Schifahren oder beim Tragen unter der Kleidung das Herauskramen der Pumpe zur Bolusabgabe. Natürlich ist die Pumpe im neuen Design auch ohne Messgerät verwendbar.

accu-chek aviva nano: Accu-Chek Aviva Nano – die Antwort auf den FreeStyle Mini?Mario Dietz stellte auch das neue Messgerät Accu-Chek Aviva Nano vor. Ab April wird das nur sieben Zentimeter große Messgerät im handyartigen Design zu haben sein – natürlich passen die Messstreifen vom großen Bruder Accu-Chek Aviva.

Maro Dietz ließ die Anwesenden die Handhabung der neuen Geräte testen und beantwortete dabei individuelle Fragen.

Im Anschluss an den Vortrag wurde noch recht rege über allgemeine Dinge und das Programm 2009 diskutiert. Es konnten auch wieder Bücher getauscht werden.

Mario Dietz erklärt die Unterschiede zur alten Pumpe
Olli ist noch kein Pumpi – vielleicht überezugt ihn das neue System?
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