03.12.2006

Weihnachtliche Feier 2006

Knapp über 130 Gäste kamen am 1. Advent zu unserer vorweihnachtlichen Feier.
Nach der Eröffnung durch ein Querflötenquintett der Musikschule Schweinfurt las Julia Lenhart eine Weihnachtsgeschichte. Während die Kinder in einem Nebenraum ein Schattentheater mit der Geschichte "Die Sterntaler" geboten bekamen ließ Norbert Mohr das vergangene Jahr Revue passieren. Dabei wurden Bilder von den Veranstaltungen an die Großleinwand geworfen.
Der Nikolaus kam und richtete auf seinem Weg zum Mikrophon freundliche Worte insbesondere an die kleinen Kinder. Auch für die Großen hatte er ein paar besinnliche Worte mitgebracht. Anschließend verteilte der Nikolaus über 50 Päckchen an alle kleinen und großen Diabetiker sowie an die Helfer.
Dank des reichlich gespendeten Kuchens klang der Nachmittag bei interessanten Gesprächen aus.

Dennis und der Nikolaus waren cool
Dennis und der Nikolaus waren cool
Jahresrückblick mit Diashow
Jahresrückblick mit Diashow
Dr. Reinhard Koch als unser Gast
Dr. Reinhard Koch war auch wieder unter den Gästen
zum Seitenanfang

09.11.2006

Treff in Burkardroth - Neues auf dem Hilfsmittelmarkt

Gerhard Krämer von Fa. Krämer MedizintechnikGerhard Krämer von der Fa. Krämer Medizintechnik Bad Kissingen (Versand von Diabetikerbedarf) und Melanie Manger und Jörg Wehner (beide Fa. Novo Nordisk) besuchten unseren Treff am 09. November in Burkardroth.

Jörg Wehner stellte mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation den NovoPen4 vor. Neben dem deutlich größeren Display (für die Dosisanzeige), dem viel geringeren Druck beim Verabreichen der Insulindosis und dem deutlich hörbaren sowie fühlbaren Einrasten am Ende der Injektion überzeugt die weiterentwickelte, schlankere Pen-Version insbesondere auch aufgrund der einfacher gewordenen Dosiskorrektur. Der aus 31 Einzelteilen bestehende Pen hat bei 6 Injektionen am Tag lt. Hersteller eine Lebensdauer von fünf Jahren. Jörg Wehner gab auch noch ein paar Tipps. Er empfahl vor der ersten Injektion vier Einheiten und nach jedem Kanülenwechsel eine Einheit abzuspritzen. Auch wenn die Hilfsmittelindustrie empfiehlt nach jeder Injektion die Kanüle zu wechseln, so hat eine Untersuchung ergeben, dass die Deutschen mit 7,8 Injektionen pro Kanüle am seltensten eine neue Nadel nehmen (Anmerkung: auf die Gefahr der Verletzung durch gebrauchte Kanülen haben wir bereits mehrfach hingewiesen).

Melanie Manger und Jörg Wehner (beide Fa. Novo Nordisk)Gerhard Krämer zeigte uns zunächst das neue Infusionsset von Roche, den accu-chek Tenderlink mit Teflon-Katheter.

Der "GlucoMen Visio" von Menarini hat ein ansprechendes Design und endlich auch genügend Werte im Speicher. Interessant sind bei diesem Messgerät die im Vergleich deutlich günstigeren Messstreifen.

Einen Exoten hatte Gerhard Krämer auch wieder dabei: das "Bionime Blutzucker Messgeraet Rightest" der Fa. Imcarmed - mehr dazu im Internet unter http://www.imcarmed.de/haupt-diabetes.html.

Herr Krämer ging noch auf den OneTouch Ultra2 ein, den wir aber schon an dieser Stelle vorgestellt hatten. Interessant war auch noch der Hinweis auf demnächst zwei neue Geräte: den Ascencia Contour2 und den OneTouch UltraMini (Stiftform). Außerdem zeigte er die neue Stechhilfe von Menarini, die wegen ihrer Noppen auf der Kappe den Schmerz "verteilt", funktoniert natürlich auch mit BD-Lanzetten.

Melanie Manger hatte für belegte Brötchen und Getränke gesorgt, Gerhard Krämer hatte für jeden Gast  ein Duschgel mitgebracht - vielen Dank dafür!

zum Seitenanfang

21.10.2006

Spende statt Geschenke

Spende von Frau Dr. Stößel

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Dr. Katharina Stößel, der Mutti von Marie-Luise, die ihren Diabetes im November vor fünf Jahren bekam.
Anlässlich eines runden Geburtstages hatte Frau Dr. Stößel die Idee, die Gäste mögen ihr statt Geschenke Geld für eine Spende zukommen lassen. Es kam ein stattlicher Betrag zusammen. Einen Teil gab Frau Dr. Stößel, die übrigens eine Tierarztpraxis in Schweinfurt betreibt, an die Jugendband der Pfarrei St. Johannis in Schweinfurt weiter und 700 EUR erhielt unsere Selbsthilfegruppe. Dieser Betrag fand gleich Verwendung für den Workshop am Bauersberg für Familien mit Kindern bis 12 Jahren.

zum Seitenanfang

21.10.2006

Workshop für Familien am Bauersberg

Der Schwerpunkt der Veranstaltung in der fränkischen Rhön lag wieder auf dem Erfahrungsaustausch unter der fachlichen Betreuung von Frau Dipl.Soz.Päd. Diana Vogt. 
Diana Vogt ist selbst Pumpenträgerin und hatte uns im vergangenen Jahr bereits begleitet. Die gemeinsame Wanderung zum Rothsee war obligatorisch, danach ging es an die Arbeit. Da sich heuer über 50 Teilnehmer gemeldet hatten wurden die Erwachsenen aufgeteilt. Während Diana in ihren Workshops mehr psychosoziale Themen besprach, waren die Inhalte bei Norbert Mohr eher praktischer Natur.

Niko Weigl und Verena Hederich, zwei Twens aus der Gruppe, betreuten derweil die Kinder. 
Der Tag endete gegen 20.00 Uhr. In der Schlussrunde resümierte Diana, es seien sehr intensive Gespräche geführt worden. Besonderes Lob ging an die Gruppe wegen der guten und sehr offenen Atmosphäre. Diana drückte ihren Respekt vor den Familien aus, wie sie es schafften, die tägliche Belastung zu verkraften. Sie zollte den Eltern Lob, sie hätte nur glückliche Kinder gesehen.

zum Seitenanfang

07.10.2006

Tierischer Vormittag im Museum

Dieabetiker-Kindergruppe im Georg-Schäfer-Museum

(Julia Lehnhard)

Am Samstag, dem 7. Oktober, verbrachten unsere Kleinen einen tierischen Vormittag im Georg Schäfer Museum. Die Museumspädagogin Frau Friedrich Weiß begleitete uns dabei.
Zunächst begaben wir uns auf die Suche nach einem Hund Namens Bepo. Durch unsere guten Spürnasen konnten wir ihn schon bald entdecken. "Was macht der Hund auf dem Bild?", "Wie schaut er?", waren Fragen, denen wir durch genaues Hinschauen nachgingen.
Katzen waren im Museum schon schwieriger zu finden, wir mussten uns ziemlich anstrengen bis wir schließlich doch eine aufspüren konnten.

Inspiriert von dem Gesehenen bastelten wir im   "Atelier" des Museums Hunde- und Katzenmasken, um dann für kurze Zeit selbst in die Rolle eines Hundes oder einer Katze zu schlüpfen. Wir konnten aber auch eine Katze aus Toilettenpapierrollen kreieren. Nach eineinhalb Stunden hatte jeder von uns ein individuelles Kunstwerk und wir beendeten unseren tierischen Museumsvormittag mit einem Gruppenfoto.

zum Seitenanfang

06.10.2006

Ratschen im Habaneros

(Julia Lenhart)

Am 6. Oktober war es wieder so weit und es hieß, die Twens gehen zum Texikaner. Obwohl wir in diesem Jahr nur eine kleine Gruppe von 5 Twens waren, war es ein sehr schöner Abend. Bei Faijtas und Tacos haben wir neben vielem anderen über die aktuelle politische Debatte zur Verschreibung von schnellwirksamen Analogainsulinen diskutiert. In diesem Zusammenhang noch einmal an alle Leser ein Aufruf unserer SHG, Politiker für dieses Problem zu sensibilisieren.

Besonders gefreut hat uns, dass die Diabetesberaterin Barbara Döring-Piehler den Abend mit uns verbrachte.

zum Seitenanfang

21.09.2006

Treff mit Jana Fiegert - Fa. Roche

vortragende Jana Fiegert - Fa. Roche

Jana Fiegert führte am 21. September im Pfarrzentrum St. Kilian in Schweinfurt die Möglichkeiten der Software des Accu-Chek Smart Pix in der Gruppe vor. Der Smart Pix liest ohne zusätzliche Software oder Transferkabel Daten aus Accu-Chek Messgeräten und den Insulinpumpen Accu-Chek Spirit und Accu-Chek D-TRONplus aus. Anschließend sind verschiedenste graphische Darstellungen der BZ- und/oder der Pumpen-Werte möglich. Das Gerät kostet übrigens 29 EUR.

Anschließend bestand für die Gäste die Möglichkeit, Fragen über das Pumpen- und Zubehörangebot  der Firma zu stellen.

Im Anschluss war noch genügend Zeit zum Erfahrungsaustausch und Entleihen von Büchern aus der Diabetesbibliothek unserer SHG.

zum Seitenanfang

20.08.2006

Schulungstage in Istrien

Typisch - erst mal pennen alle.

Endlich - Ankunft in Venedig!

Mit dem Vaporetto gehts auf die Insel Guidecca.

Abendessen in der Jugendherberge

Im Hintergrund ist der Turm vom Marcusplatz zu erkennen.

Die drei Grazien ...

Die Stimmung...

ist hervorragend

Basti und Tatti sind seit unserer Freizeit auf Usedom ein Paar

Das Bild mit Tauben auf dem Markusplatz darf nicht fehlen.

Auf der Rialtobrücke mit Blick auf den canale grande.

Erste Brotzeit nach unserer Ankunft gegen 23.00 Uhr in Doncici.

Die Unterkunft....

war echt ....

edel!

Nur drei Mal konnten wir unsere Mahlzeit nicht im Freien einnehmen.

Kochen für 23 Leute bedarf natürlich einer gewissen Organisation.

Jeder packt mit an, jeder darf mal ran.

Der Pool war ...

einfach toll.

Die drei Grazien ...

ein Schneemann im Pool?

So lässt es sich aushalten:-)

BE-Tabelle - Vicky klärt Dr. Koch über die Vorzüge der Tabelle des "Insuliners" auf.

Die Chefs bei der Arbeit

Dr. Koch bei der Vorbereitung eines Workshops.

Die Schulung unter Weinranken - mal etwas anderes!

Mit der Dragon zu verschiedenen Buchten und Sehenswürdigkeiten

Vor Anker in einer Bucht - da kann man es aushalten.

Die drei Grazien

da kann mal sich mal treiben lassen ...

Dr. Koch macht Werbung für ein Duschgel - als Accapulcospringer.

Allein die Fahrt mit dem Schiff war schon ein Erlebnis.

Orientierung in Pula - im Hintergrund die Arena - 2000 Jahre alt.

beim Bummel über den Markt

beim Schwertkampf mit einem Gladiator

Picknick aus dem Bus, nach der Stadtbesichtigung in Pula

vor dem Nachmittag an der Felsküste

Hier Dr. Koch und Eiki beim Umfüllen des Zaubertranks.

Biggi Koch bei der Gymnastik, nach dem Walking.

Volleyball muss sein - später dann auf einem richtigen Feld.

ich wollte wie Orpheus singen

Sponsor war die Fa. Bayer Vital - Diabetes Care. Danke, war ne tolle Sache.

Noch ein paar Paare: Biggi und Dr. Reinhard Koch - Ursel und Norbert Mohr.

und Lara und Harri - auch seit Usedom zusammen.

unsere Diabetiker-Gruppe in Istrien

Unsere diesjährigen Schulungstage fanden vom 04. bis 12. August in Istrien statt. 19 Teens und Twens aus Bayern und Baden-Württemberg logierten in zwei liebevoll restaurierten Landhäusern im kleinen Weiler Doncici, ganz in der Nähe von Rovinj, einer der bekanntesten Städte der Halbinsel.

Nach einem Segeltörn in Holland im Jahr 2002, einem Badevergnügen auf Usedom im Jahr 2004 und einer Sport- und Wanderfreizeit in Schweden im Jahr 2005 waren dies die vierten Schulungstage der Selbsthilfegruppe (SHG). Um die Planung und Organisation kümmerte sich wieder der Vorsitzende Norbert Mohr. Für die Schulungssequenzen zeichnete Dr. Reinhard Koch (Diabetologe DDG und Oberarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina KH Schweinfurt) verantwortlich. Julia Lenhart und Niko Weigl, zwei junge Diabetiker, die seit Jahren in der Vorstandschaft der SHG mitarbeiten, sorgten diesmal für die Verpflegung. Vor Ort unterstützten das Team Ursel Mohr und Biggi Pötzl-Koch mit ihrer pädagogischen Erfahrung aus dem Schuldienst.

Reisebericht:

1. Tag
Bis auf den letzten Platz sind unsere angemieteten Kleinbusse und mein Privat-Pkw ausgereizt. Am Freitag um 05.00 Uhr startet der größte Teil der Gruppe in Schweinfurt. Gegen 08.00 Uhr nehmen wir den Rest der Teilnehmer auf einer Raststätte bei München auf. Mit insgesamt 23 Leuten setzen wir die Fahrt fort. Einen Bus lenken Dr. Koch und seine Frau Biggi, das Fahren im zweiten Bus teilen sich Niko, Anne und Lisa, drei Diabetiker, die schon viel Erfahrung im Umgang mit Vans haben - auch wenn der DB Sprinter mit überlänge beim Ein- und Ausparken noch etwas ungewohnt ist. Um 16.00 Uhr treffen wir in Venedig ein. Die Fahrzeuge können wir im Areal der Polizei abstellen, so müssen wir nicht um unser Gepäck fürchten. Der Abend gehört der Erforschung der Insel Guidecca, die nur mit dem Boot zu erreichen ist und auf der die Jugendherberge liegt, in der die Gruppe übernachtet. Insbesondere das italienische Flair und der Sonnenuntergang hinter der Skyline der Hauptinsel sorgten für eine gute Stimmung.

2. Tag

Die erste schwere Hypo einer Teilnehmerin seit wir Diabetikerfreizeiten durchführen bindet den Doc, mich und mehrere Helfer am Morgen über zwei Stunden und so brechen wir zu viert erst später zur Hauptinsel auf. In Kleingruppen erkunden wir die Gassen und Brücken Venedigs bevor wir uns am Mittag wieder am Markusplatz treffen und gemeinsam quer durch die Stadt zu den Fahrzeugen wandern, um zu unserem eigentlichen Zielort aufzubrechen. Auch äußerst zähflüssiger Verkehr auf weiten Strecken und mehrere Staus können die gute Laune in der Gruppe nicht beeinträchtigen. Nach fast 10 Stunden Fahrt gibt es noch ein spätes Abendessen und ein paar junge Leute lassen es sich nicht nehmen, in der lauen Nacht noch in den Swimmingpool zu springen, der ausschließlich unserer Gruppe zur Verfügung steht, weil wir das gesamte Areal gemietet haben.

3. Tag
Am Sonntag erhebt Dr. Koch die "Diabetesdaten" der Teilnehmer und steckt den medizinischen Rahmen ab. Insbesondere regelmäßige Blutzucker-Tagesprofile sollen die Grundlage für individuelle Therapiebesprechungen sein und in Workshops sollen die Themen besprochen werden, die die Teens und Twens inte-ressieren. Am Nachmittag bringt uns ein erster Ausflug ans Meer bei Rovinj und am Abend gibt es die erste Schulungssequenz zum Thema "Management einer leichten bis schweren Unterzuckerung" - die schwere Hypo mit Bewusstlosigkeit am ersten Morgen in Venedig hatte offensichtlich das Problembewusstsein zu dieser Thematik wachsen lassen.

4. Tag
Wir brechen zeitig nach Pula auf, der mit 65000 Einwohnern größten Stadt der Halbinsel. Nach einem ausgedehnten Stadtbummel durch die engen Gassen der Altstadt, dem Aufstieg zum Kastell und dem Besuch des Amphitheaters, der fünftgrößten Arena der Welt aus dem 1. Jh. geht es nach einem Picknick in einem Pinienhain für den gesamten Nachmittag an die Felsküste. Wir sind vom traumhaften Wetter und dem sauberen Wasser begeistert, es lädt zum Baden, Schnorcheln und Tretbootfahren ein.

5. Tag
Sport steht im Mittelpunkt des fünften Tages. Für jeden ist etwas dabei: Joggen mit Dr. Koch, Walken und rhythmische Gymnastik mit Biggi Koch oder Qi Gong für Körper und Geist mit Julia Lenhart - natürlich ist das Volleyballnetz der Gruppe (seit Usedom immer dabei) wieder gespannt und der Pool lädt alle zum Plant-schen und Toben ein. Während die Koteletts, Bratwürste und Chivapchichis vom besten Mesnica (Metzger) der Umgebung auf dem Grill  bruzeln beendet Dr. Koch den Workshop zum Thema "Null Bock auf Diabetes" - ein Ergebnis dieses Abends ist, dass die SHG im kommenden Jahr eine Veranstaltung zu diesem Thema mit einem Psychologen durchführen wird. Der Abend klingt unter der mit Wein berankten Pergola aus. Gute Gespräche und das eine oder andere Gesellschafts-spiel verkürzen die Nacht.

6. Tag
Der Tagesausflug nach Porec ist für alle ein weiteres Highlight. Planungsgemäß verbringt die Gruppe den ganzen Tag auf einem Schiff. Kapitän Drago und Skip-per Sascha zeigen uns die schönsten Stellen zum Schnorcheln und Baden zwischen Rovninj und Porec. Neben den einsamen Buchten und einer Möveninsel beeindruckt uns aber auch das Stadtbild von Rovinj von der See her. Am Abend setzt ein leichter Regen ein, weshalb wir ihn in der Unterkunft nutzen zum Karten schreiben oder zum DVD schauen über den eigens mitgebrachten Beamer auf der Großleinwand.

7. Tag
Heute kochen wir unter der Anleitung von Julia Lenhart ein leckeres chinesisches Mittagessen. Wie an allen Tagen arbeitet der Küchendienst schon in der Vorbereitung eifrig zu, trägt auf und wäscht ab, was nicht in die Spülmaschinen passt. Einige der Jugendlichen beteiligen sich offensichtlich erstmals aktiv an der Essenszubereitung, was ihnen aber sichtlich Spaß macht. Der Nachmittag gehört dem Sport und dem Pool. Es bildet sich ein Singkreis und bei einem "Wunschkonzert" begleite ich die Lieder auf der Gitarre, die sich die Mädchen aus einem dicken Songbook aussuchen. An diesem wunderschönen Abend geht es dann nach dem Abendessen noch nach dem 20 km entfernten Rovinj, wo wir uns in Kleingruppen die herrliche Altstadt oder das geschäftige Treiben auf dem Markt oder der Hafenpromenade anschauen.

8. Tag
Fünf Leute bereiten ein spätes Mittagessen, während der Rest der Gruppe noch einmal nach Rovinj zum Shoppen fährt. Der Nachmittag am Pool ist kurz, aber als ein leichter Regen einsetzt wirft der Beamer im 3-Sekunden-Takt  knapp 1000 Fotos aus den vergangenen Tagen an die Leinwand - hier bleibt wieder kaum ein Auge trocken (wegen der Kommentare). Am Abend geben die Teilnehmer ihr Feedback - ausschließlich positiv, aber auch ein paar Anregungen für den Feinschliff der nächsten Veranstaltung dieser Art sind dabei.

10. Tag
Die Rückreise am Samstag beginnt um 09.00 Uhr und in allen Fahrzeugen geht es wieder recht lustig zu, auch wenn es die ersten sechs Stunden stark regnet und es trotz der Wahl einer anderen Route über Ljubljana leider wieder viele Pausen bzw. Staus gibt. Die Teilnehmer aus dem Münchner Raum verlassen kurz vor 21.00 Uhr am Rastplatz Färholzen die Gruppe, um 24.00 Uhr kommt der Rest wieder in Schweinfurt an.

Resümee
Dr. Reinhard Koch und mir hat es wieder riesigen Spaß gemacht die Schulungstage zu planen und durchzuführen. Das Feedback der Jugendlichen und die Beobachtungen des Arztes bestätigten erneut, dass diese Art der "Schulung" den Teilnehmern wirklich etwas bringt. Der Diabetes verbindet und erleichtert die Kontaktaufnahme - immerhin waren wieder sieben Neue dabei gewesen. Offensichtlich motiviert diese Gemeinsamkeit auch dazu, dass man sich wieder einmal bewusst mit seiner "Einstellung" beschäftigt. Die Atmosphäre während der Schu-lungsfreizeit ermöglicht auch einen besonderen "Arzt-Patienten-Dialog", der in Ambulanz oder Praxis nicht möglich ist - sowohl die Jugendlichen als auch der Doc haben wieder viel dazu gelernt.

Erstattung eines Teils der Kosten durch die Versicherung
Die Teilnehmer erhalten von uns immer eine Bestätigung über die Teilnahme an den Schulungstagen, aus der die Inhalte und die Kosten hervorgehen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Krankenkassen (nicht die privaten) fast alle aus Kulanz einen Teil der Kosten erstatten - von Null EUR bis komplette Übernahme der Kosten war alles schon da.

zum Seitenanfang

01.07.2006

Sommerfest auf der Jägerwiese

alle Tische und Bänke voll besetzt

Die "Neuen", insbesondere die Kinder, waren schnell integriert.

Die "Alten" hatten neuen Nachwuchs - da gibt ees viel zu erzählen.

Die Chefs hatten alle Hände voll zu tun, das Grillgut in den beiden Schalen zu wenden.

Knautschies basteln und bemalen macht Spaß.

Rosa Rosini beschäftigte die Kids über zwei Stunden.

Andere Spiele finden auf dem Fallschirm statt.

Unter dem Fallschirm lässt sich's gut rennen.

Am Fallschirm lernt man sich kennen.

Hannah misst zwischendurch den Blutzucker - sehr interessant, die hat ja auch Diabetes.

Sommerfest auf der Jägerwiese

Am ersten Juli fand bei traumhaftem Wetter unser traditionelles Sommerfest auf der Jägerwiese in Schweinfurt statt. Da fast jede Familie einen Salat und/oder Kuchen mitgebracht hatte war das Buffet wieder gut bestückt und wie immer sehr abwechslungsreich.  Getränke, Brot, Kaffee und sonstige Auslagen zahlte wie gewohnt die SHG.

Rosa Rosini, eine studierte Freizeitwissenschaftlerin, verstand es trefflich mit ihren Aktionen kleine und große Kinder anzusprechen. Rosa hatte eine Menge Ideen mitgebracht und so hatten die "Großen" Ruhe zum Gedankenaustausch beim Kaffeetrinken.
Erlebnisse wie das Treffen anderer Kinder mit Diabetes, das gemeinsame Spiel, das "Ratschen" der Teens und Twens und die Kontaktpflege der Eltern sind die wesentlichen Gründe für solche Veranstaltungen.

Herzlichen Dank an alle Kuchen- und Salatspender, die Helfer in der Küche und ganz besonderen Dank an Niko, Falco und Julia für die Vorbereitung und den Auf- und Abbau.

zum Seitenanfang

24.06.2006

Teens und Twens fahren Gokart

Gokart am Samstag, bei schönstem Wetter? Klar, dass das wieder ankommt oder? - Wir hatten bei der Planung im Oktober 2005 aber nicht an die Fußball-WM gedacht.  Ausgerechnet für den Tag des Achtelfinalspiels der Deutschen Mannschaft und dann noch genau zum Anpfiff war der Termin ausgemacht worden - wir hatten nicht damit gerechnet, dass 20 Leute kommen würden.
Aber die meisten hatten es schon vermutet: es stand ein Fernseher im Vereinsheim des Motorsportclubs in Gerolzhofen. Und so düsten 14 junge Kartfahrer im Wechsel mit fünf Karts über die  ca. 700 m lange Bahn.
Die Teilnehmer kamen sogar aus dem hohen Norden (Großeibstadt), aus Würzburg und aus Roth angereist, um an dem Spektakel teilzuhaben.

Hermann, der Bahnchef, weist die Schar in die "Spielregeln" ein
Hermann, der Bahnchef, weist die Schar in die "Spielregeln" ein
Hier geht es nicht zu einem Bankraub sondern mit frischer Haube in die vom Motorsportclub zur Verfügung gestellten Helme
Hier geht es nicht zu einem Bankraub sondern mit frischer Haube in die vom Motorsportclub zur Verfügung gestellten Helme
Saskia bekommt eine Sondereinweisung
Saskia bekommt eine Sondereinweisung
Mitunter ging es ganz schön heiß her :-)
Mitunter ging es ganz schön heiß her :-)
zum Seitenanfang

24.05.2006

Treff in Großeibstadt mit Dr. Koch

Am Tag vor Christ Himmelfahrt trafen sich über 20 Mitglieder und Freunde unserer Selbsthilfegruppe im Nebenzimmer der Pizzeria "Bella Italia" in Großeibstadt zu Pasta, Pizza und Small Talk.
Die 12-jährige Sarah und der 9-jährige Luca und ihre Mütter hatten bei dieser Gelegenheit  erstmals Kontakt zu unserer Gruppe.

Wir hatten einen schönen Abend und es wurde viel gelacht. Diesmal ohne Vortrag (Luca hätte sich während des eigentlich vorgesehenen 2-Stunden-Referats sicher gelangweilt) - es bestand aber dennoch Gelegeneit mit Dr. Reinhard Koch, Diabetologe DDG und Oberarzt in der Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina Krankenhauses Schweinfurt, das eine oder andere persönliche Problem zu besprechen.

SHG-Treff in der Pizzeria "Bella Italia" in Großeibstadt
Auch vor zwei Jahren hatte der Treff in der Pizzeria an der Bundesstraße 279 über 20 Teilnehmer angezogen.
Dr. Koch kontrolliert Werte
Gut dass Dr. Koch dabei war - da wurde das eine oder andere Büchlein gezückt und die Werte diskutiert
zum Seitenanfang

07.02.2006

Malen wie die Steinzeitmenschen

(Julia Lenhart)

Am 13. Mai trafen sich die Kleinen der SHG zu einer besonderen Kunstaktion: "Malen wie die Steinzeitmenschen".
Unter der Anleitung der Biologin Gräfin von Finkenstein mussten zunächst erst mal die Farben hergestellt werden: verschiedene Erden und Gesteine wurden mit dem Mörser zerkleinert (ziemlicher Kraftaufwand), um dann mit Tapetenkleister vermischt zu werden.
Damit unsere "Höhlenwände" (Holzplatten) nicht so triste aussehen, mischten wir uns noch gelbe, rote und grüne Farbe mit gemahlenen Kurmin, Paprika und Dill.

So, die "schwere" Handarbeit war nun erledigt, wir konnten zum kreativen Teil übergehen. Nachdem wir ein paar Entwürfe auf Papier gemacht hatten, gestalteten wir unsere Höhlenwände mit unterschiedlichen Farben, Motiven und Naturmaterialien, eben alles was wir so finden konnten.
Am Ende waren wir uns alle einig: unsere Kunstwerke konnten sich wirklich sehen lassen. Jedes ein Unikat.

Malen wie die Steinzeitmenschen
zum Seitenanfang

17.02.2006

Jahreshauptversammlung

Martin Kruse bei bei der Vorstellung des Kassenberichts
Martin Kruse bei bei der Vorstellung des Kassenberichts
Julia beim Verlesen des Protokolls der letzten JHV (im Hintergrund Niko)
Julia beim Verlesen des Protokolls der letzten JHV (im Hintergrund Niko)

Die Jahreshauptversammlung verlief wie immer harmonisch. Eine kurze Zusammenfassung des Berichts der SHG-Leitung veröffentlichen wir an dieser Stelle, den Kassenbericht sparen wir uns - Zahlen sind doch langweilig.

Mitgliederstand 31.12.05:

  • 135 Familien/Betroffene (Gründung 1997: 20 Familien)
  • 129 Typ-1 Diabetiker
  • 3 Typ-2 Diabetiker
  • 12 Fördermitglieder

Herkunft der Mitglieder:

  • 40,7% aus Stadt und Lkrs. Schweinfurt
  • 37% aus den Landkreisen KG, HAS und NES (etwa zu gleichen Teilen),
  • 11,1 % aus angrenzenden Landkreisen Wü, KT, MSP und BA
  • 11,2% von weiter weg (Restbayern, andere Budesländer, Frankreich, Schweden)

Aktivitäten des Jahres 2005:

  • sieben Gruppentreffen in SW, Großeibstadt und Burkardroth
  • Vortrag mit Dr. Reinhard Koch - "Diabetes und Alkohol"
  • Vortrag im Leo mit Prof. de Zwaan "Diabetes und Essstörungen"
  • Walderlebnistour für Kinder bis 10 J.
  • Besuch des SWer Museums mit Kids bis 10 J.
  • Ausflug in die Bavaria Filmstudios
  • Sommerfest
  • Familienwochenende am Bauersberg
  • Weihnachtsfeier

und speziell für Teens und Twens:

  • Kanufahren auf der Saale
  • Schulungsfreizeit in Mittelschweden

Aktivitäten im Hintergrund:

  • drei Vorstandssitzungen
  • 14 Besuche von Neuerkrankten im Leo
  • über 40 (intensive) Beratungsgespräche
  • 2 Unterrichtsgespräche  in Schulen/Kindergärten
  • Stände an Diabetiker- und Gesundheitstagen
  • Kontaktpflege zu Kliniken, Ärzten, Fachpersonal, Diabetesindustrie, Selbsthilfegruppen, dem Behindertenbeirat der Stadt SW und dem DDB
  • Ergänzung unserer Bibliothek mit 15 Exemplaren
zum Seitenanfang

17.02.2006

Kegeln im "Rimini"

(Niko Weigl)

Am Freitag, den 17.02.06 trafen sich die Teens und Twens zum Kegeln in der Pizzeria "Rimini" in Niederwerrn. Die neun Aktiven kegelten um die Wette und traten in zwei Gruppen zum Wettstreit an. Neben der sportlichen Betätigung stand BE schützen bei den üppigen Pizzen an. Zwischen 0 BE (Salat) und 10 BE (American XXL Pizza) war alles dabei. Dass der Spaß nicht zu kurz kam, ist klar. Das Kegeln war eine gute Gelegenheit das Sportliche mit dem Nützlichen zu verbinden.

Broteinheiten schätzen? Kein Problem!
Broteinheiten schätzen? Kein Problem!
Konzentration vor dem nächsten Schub
Konzentration vor dem nächsten Schub
zum Seitenanfang

05.02.2006

Brunch beim Texicaner

(Julia Lenhart)

Brot, Brötchen, Kuchen, Omeletts, Lachs mit Nudeln, Salat, mexikanisches Gemüse, ... das alles und noch viel mehr haben die Twens der SHG bei einem Brunch im "Habaneros" in Schweinfurt genossen. Acht Twens haben am Sonntag, dem 5. Februar, geschlemmt, jede Menge BE berechnet und natürlich den neuesten Klatsch und Tratsch ausgetauscht. Um 13.30 Uhr sind wir dann wieder nach Hause "gerollt".
Es ist jedes Jahr aufs Neue schön :-)

zum Seitenanfang

19.01.2006

Verschiedene Insulinpräparate - unterschiedliche Wirkung

Dr. Reinhard Koch

Dr. Reinhard Koch, Diabetologe DDG und Oberarzt in der Klinik für Kinder und Jugendli-che des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt sprach im Rahmen unseres ersten Treffs im neuen Jahr im St. Kilian Pfarrzentrum Schweinfurt über Insulin.

Dr. Koch führte Grundsätzliches zur Notwendigkeit und Wirkung von Insulin aus. Er ging auf die unterschiedlichen industriell hergestellten Insulinarten und ihre unterschiedliche Wirkung ein. Er stellte dabei Vor- und Nachteile heraus und unterstrich, dass es bei der Behandlung des Diabetes mellitus schwer sei pauschale Aussagen zur richtigen Therapie zu treffen. Die Variabilität der Insulinresorption von Normal- und NPH-Insulinen bei ein und demselben Patienten betrage 25 Prozent, so Dr. Koch. Bei unterschiedlichen Patien-ten betrage die Schwankung der Insulinresorption gar 50 Prozent. Die Variabilität sei bei NPH-Insulinen stärker. Diese Variabilität erschwere die Planung und das Verständnis der Patienten für den Insulinbedarf.

Bei der Insulintherapie sei die Insulindosis von der Diabetesphase, von den individuel-len Lebensumständen und von Komplikationen (wie z.B. Ketoazidose) abhängig. Für eine gute Insulintherapie seien in der Regel Normal- und NPH-Insuline ausreichend. Welche Therapie geeignet sei, werde von Arzt, Eltern und Patient gemeinsam entschieden.

Zusammengefasst konstatiert Dr. Koch, die Diabetesbehandlung sei eine komplexe, von vielen Variablen beeinflusste Therapie.

Den kompletten Vortrag finden Sie hier.

zum Seitenanfang