28.11.2004

Vorweihnachtliche Feier 2004

Niko, Manu und Julia bei den letzten Vorbereitungen

Zupfquartett unter der Leitung von Carmen Thiergärtner

Fabian staunte nicht schlecht, als aus der Zeitung Rotwein floss.

Die Begeisterung für die Show ist auch Siegbert Goerlitz, dem Designer und Betreuer unserer neu gestalteten Homepage ins Gesicht geschrieben.

Schön, wenn der Saal voll ist!

Alicia und Arthur blicken ehrfürchtig zum Nikolaus auf.

Die Kinder singen mit dem Nikolaus.

Verteilung der über 70 Päckchen.

Zeit zum Ratschen

Weihnachtsfeier 2004

Nach Begrüßung der knapp 200 Gäste eröffnete das Zupfquartett der Musikschule Schweinfurt die Feier. Hubert Kirchner verzauberte in einem tollen Programm mit Tricks und kessen Sprüchen Groß und Klein. Im Anschluss an die Zauberei klopfte der Nikolaus an. Nachdem Julia Lenhart eine vom Nikolaus mitgebrachte Weihnachtsgeschichte gelesen hatte, durften die Kinder zusammen mit dem Nikolaus ein Weihnachtslied singen. Anschließend gab der gute Mann mit Hilfe von Julia und Manuela die Päckchen an die Kinder heraus.

Die Kuchenbar war mit leckeren Kuchenspenden wieder reich bestückt. Vielen Dank den Spendern! Während des Kaffeetrinkens war dann wieder genug Zeit alte Bekanntschaften aufzufrischen oder neue Leute kennen zu lernen während im Hintergrund die besten Bilder von den Aktivitäten der SHG auf die Leinwand projiziert wurden.

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10.11.2004

Diabetikertag in Bad Königshofen

Unser Stand beim Diabetikertag 2004 in Bad Königshofen

Im Rahmen des 4. Diabetikertages der Volkshochschule Rhön und Grabfeld hatte auch unsere SHG wieder einen Stand aufgebaut. Birgit Knobling vertrat unsere Gruppe wieder hervorragend vor Ort. Schön, dass auch Sonja, Julia und Heike Dressel vorbeischauten.

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09.10.2004

Familienwochenende am Bauersberg in der Rhön

Eva Küstner und Norbert Mohr

Wo ist der richtige Weg?

Sitzfleisch bewiesen sie auch beim Film "ICE AGE"

Trotz Wanderkarte leicht verirrt

Pilzkunde mit Sabine Kruse

Die Wanderung am zweiten Tag war recht abenteurlich. Hier am Loch Roth mit dem Monster (Schwester von Nessie aus dem Loch Ness)

Von unserem Haus im Schullandheim brachen wir auf ins Ungewisse.

Die Reise nach Jerusalem und andere wilde Spiele machten den Kinder recht viel Spaß.

Eine Entschädigung für die lange Wanderung diente das Fotoshooting mit den Kids.

Super Wetter hatten wir mitgebracht

Ein Basaltsteinbruch von riesigem Ausmaß konnte schon beeindrucken.

Wanderung und Erlebnisse um den Bauersberg

An unserem zweiten Familienwochenende für Familien mit Kindern bis 12 Jahren, das diesmal im Schullandheim Bauersberg in der Fränkischen Rhön stattfand, nahmen 9 Familien teil. Fachlich betreut wurden wir wieder von Eva Küstner, Diplompsychologin am Klinikum Offenbach und selbst seit ihrer frühen Jugend Diabetikerin.

Bei traumhaftem Herbstwetter unternahmen wir erst einmal einen Spaziergang zum Kennenlernen. Obwohl wir nicht wirklich Orientierung hatten, schafften wir es pünktlich zum ersten Workshop wieder ins Schullandheim zurück zu finden...

Während die Kinder von Niko und Manuela Weigl "beschäftigt" wurden, nahmen die Eltern an Workshops teil und tauschten unter fachlicher Betreuung Eva Kästners Erfahrungen aus. Schwerpunkte waren die Angst vor Unterzuckerung und vor Folgeerkrankungen, Vererbung, die Angst loszulassen und die Akzeptanz für einen selbst - sich "outen". Die Kinder gaben bis 22 Uhr Ruhe und so konnten sich die Eltern auf den Vortrag von Eva Küstner konzentrieren, der viele Bereiche des Lebens mit der chronischen Krankheit betraf.

Inhalte/Aussagen können hier nur exemplarisch widergegeben werden:

  • Schuldgefühl wegen der Vererbung? Nein, denn man gibt das Leben weiter
  • Die Lebensqualität von Kindern mit Typ-1 Diabetes entspricht der gesunder Kinder; Diabetesbezogene Konflikte in der Familie beinträchtigen die LQ am stärksten. In der Pubertät steigt der HbA1c bei den meisten Diabetikern (Hormone, Auflehnung)
  • Zur Zeit ist keine gute Untersuchung bekannt, dass Stress ein wesentlicher auslösender Faktor ist oder dass man ohne Stress keinen Diabetes bekommen hätte. Man kann den "Grund" (neben der genetischen Prädisposition) des Ausbruchs der Autoimmunerkrankung nicht an einer Situation/Erkrankung in der jüngsten Vergangenheit festmachen (längerer Prozess bis Diabetes erkannt wird).
  • Spätfolgen und HbA1c: Die nach 1980 manifestierten Diabetiker haben nach 20 Jahren Diabetes "nur" zu 10 Prozent eine Retinopathie (Augenerkrankung) entwickelt. Je schlechter der HbA1c desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Retinopathie, aber die Senkung des HbA1c um einen Prozentpunkt bringt unheimlich viel - das Risiko steigt nicht in Form einer Geraden sondern in Form einer Parabel.
  • Hypos: 2 bis 3 Hypos pro Woche gehören zu einer guten Einstellung, häufigere leichte Hypos führen zu Wahrnehmungstörungen, die sich aber wieder beheben lassen; schwere Hypos (fremde Hilfe nötig) sind selten (unbedingt Ursacheforschung!). Das Gehirn erleidet keine bleibenden Schäden! Das Kind kann nicht daran sterben!

Während des Workshops für die Eltern am Sonntag machten die Kinder einen Ausflug an den Rothsee (Monster von Loch Roth - mit ti äitsch), zum großen Steinbruch und in einen Bergwerksstollen. Mit dem Mittagessen schloss die Veranstaltung.

Die Kompetenz der Referentin (Kombination von Fachwissen und persönlicher Erfahrung mit dem Diabetes aus der Arbeit, aber auch aus dem selbst Betroffensein) und die Offenheit der Teilnehmer ließen das Wochenende äußerst erfolgreich verlaufen.

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08.08.2004

Schulungsfreizeit auf Usedom

Jugendherberge

einer Sandstrand

Robbenbank

Karoline und Jacqueline

Arbeitsessen der Führungscrew

Alkoholtest unter ärztlicher Aufsicht...

bis der Alkohol wirkt bekommt Kristina von Reinhard eine extra Beratung

Anne

die Fahrt auf der Banane...

hat offensichtlich Spaß gemacht

Gynäkologen wissen auch nicht alles

Harri

Besuch in der Inselklinik

freies Mittagessen

Don Reinhardo

Kaffepause am Strand

Ostklöne - Rand der Welt

Norbert mit Göttergattin

Pumpe? Kein Problem

immer wenn wir an diesem Tag im Freien waren, hat es geregnet.

Kreidefelsen auf Rügen

Anne mit gebrochen Fuß in den Armen von Reinhard und Norbert - auf klitschigen Stegen zurück zum Schiff

Sabrina auf der faulen Haut

Basti

Sport am Morgen

Steg über die Düne

feine Strandgrazien

Sport am Vormittag

Sport am Nachmittag

Rudern am Wolgastsee

Schulungsfreizeit auf Usedom

Als ich vor zwei Jahren meine Tochter Lisa in der Inselklinik Heringsdorf besuchte, entdeckte ich die direkt am Strand gelegene Jugendherberge. Für mich stand sofort fest, dass dies der ideale Ort für eine Schulungsfreizeit wäre. In diesem Sommer war es nun soweit - in zwei Kleinbussen und einem Pkw reisten wir mit 24 Personen auf die sonnenreichste Insel Deutschlands.
Unter den Teilnehmern befanden sich 18 Teens und Twens mit Diabetes und zwei Jugendliche ohne Diabetes. Dass die überwiegende Mehrzahl weiblichen Geschlechts war, störte die drei Burschen nicht. Die Teens und Twens kamen aus München, Böblingen, Roth bei Nürnberg und hauptsächlich aus der Region Main-Rhön.

Als Betreuer fungierten Dr. med. Reinhard Koch, Diabetologe DDG und Oberarzt in der Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina Krankenhauses Schweinfurt, der 23-jährige Niko Weigl, der seit Jahren die Geschicke der SHG mitbestimmt, ich selbst (alter Jugendarbeiter) sowie Ivanca Matic, eine Sozialpädagogin, die in München eine SHG für Twens leitet.

Bereits am Tag der Ankunft war für viele der erste Sprung in die Ostsee obligatorisch. Aufgrund des anhaltend schönen Wetters war Strandvergnügen pur angesagt. Sonnenbaden, Lesen, Ratschen und Beachvolleyball waren die Tagesaktivitäten.
Gleich am dritten Tag trafen sich die Bayern mit einer Gruppe jugendlicher Diabetiker, die im Seebad Heringsdorf in der Inselklinik (Haus Gothensee) an einem Sommerkurs teilnahmen. Zuvor hatten ein Gynäkologe und der Leiter der Inselklinik Workshops zu Schwangerschaft und Sport angeboten. Am Nachmittag ruderten die Jugendlichen zusammen mit den Sommerkursteilnehmern am Wolgastsee im Hinterland und beschlossen den Tag mit einem Picknick.

Am einzigen Regentag fand der Ausflug nach Rügen statt. In einer Stunde fuhr man die 40 km nach Peenemünde. Die Überfahrt bei "starker Dünung" veranlasste den einen oder anderen trotz Regens auf Deck frische Luft zu schnappen. Auf Rügen brachte ein angemieteter Bus die Gruppe zu den Kreidefelsen am Königsstuhl. Auf der weiteren Rundfahrt entschädigte die kurzweilige Moderation des Busfahrers für das schlechte Wetter.

An den Abenden fanden insgesamt drei Schulungssequenzen statt, wobei die Jugendlichen die Vorträge zum Thema Sport bzw. Schwangerschaft mit Hilfe von Folien oder Flipcharts zusammenfassten. Anschließend nahm Dr. med. Reinhard Koch zu den offenen Fragen Stellung. An einem Abend legte eine Vertreterin der Fa. Roche, die die Schulungsfreizeit übrigens auch finanziell unterstützte, zusammen mit Dr. Koch sieben Teilnehmern Insulinpumpen an. Hier sollte vor allem die Scheu vor dem Gerät abgebaut werden und der Weg für eine in vielen Fällen optimalere Therapie geebnet werden. An einem weiteren Abend besprach Dr. Koch mit den Jugendlichen die Gefahren des Alkoholkonsums. Neben der Suchtproblematik ging er insbesondere auf die Wirkung des Alkohols beim Diabetiker und die oft nach Alkoholkonsum auftretende Unterzuckerung ein. Bis auf wenige Ausnahmen beteiligten sich alle an einem Trinkversuch, in dessen Verlauf jeder ein alkoholisches Getränk konsumierte und seine Blutzuckerwerte über mehrere Stunden dokumentierte. Auch die Werte am nächsten Morgen wurden in die Abschlussbesprechung mit einbezogen.

Die restlichen Abende standen den Jugendlichen zur freien Verfügung. In Kleingruppen - immer per Handy erreichbar - ging man in den Seebädern Ahlbeck und Heringsdorf auf Erkundung. Insbesondere die Eisdiele in Heringsdorf, wegen ihrer küstlichen Spezialitäten weit über die Insel hinaus bekannt, wurde dabei stark frequentiert. Wer am Abend nicht weggehen wollte, vergnügte sich in der Jugendherberge mit Gesellschaftsspielen, beim gemeinsamen Singen oder schaute über den gruppeneigenen Beamer DVDs. Der Abschlussabend zusammen mit den neuen Freunden aus der Inselklinik wurde von den Jugendlichen gestaltet, die sich für die Betreuer als Dankeschön eine Geschichte und ein Lied ausgedacht hatten, mit dem sie sich für die schönen Tage bedankten.

Verpackt in Freizeitaktivitäten und in einer ansprechenden Urlaubsatmosphäre wurde den Teens und Twens nützliches "Brotbeutelwissen" vermittelt. Dr. med. Reinhard Koch verstand es in einer partnerschaftlichen Art und Weise hervorragend die Jugendlichen für aktive Beteiligung an den Schulungsinhalten zu begeistern. Viele nutzten die Möglichkeit mit dem Arzt ihre persönliche Therapie zu besprechen.

Für August 2005 laufen schon die Vorbereitung für eine Schulungsfreizeit in Schweden.

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03.07.2004

Sommerfest 2004

Am 03. Juli feierten wir unser traditionelles Sommerfest auf der Jägerwiese in Schweinfurt. Kurz vor 11.00 Uhr hörte es auf zu regnen und wir konnten uns wider Erwarten bei für diesen Sommer außerordentlich schönem Wetter im Freien aufhalten. Im Laufe des Tages schauten über 80 Leute vorbei.

Wie immer gab es genug Salat- und Kuchenspenden und ich bedanke mich bei allen Spendern. Herzlicher Dank auch an Eberhard Schmitt, der wieder seinen großen Grill mitgebracht hat.
Die SHG sorgte wieder für die Anmietung der teilweise neu renovierten Anlage und stellte Brot, Kaffee und Getränke zur Verfügung. "Zufällig" kam auch Pippi Langstrumpf vorbei, die den Kindern mit Schminke und Leibesertüchtigung den Nachmittag versüßte. Trotz Überzahl und Hilfe der starken Pippi siegten die Eltern im Tauziehen - das hätte ich nicht für möglich gehalten!

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26.06.2004

Nürnberger Tiergarten

(Manuela Weigl)

Tiger im Nürnberger TiergartenAm 26. Juni war es wieder einmal soweit: 12 Kids, 2 Teenies und 12 Erwachsene trafen sich in Schweinfurt um gemeinsam einen Tagesausflug in den Nürnberger Tiergarten zu starten.
Um 8.30 Uhr holte uns Peter ab und brachte uns mit zwei kleineren Stopps gut nach Nürnberg. Der 1. Stopp war an einem Parkplatz für die aufgeregten Kids und die Kaffeetrinker und der zweite war gezwungenermaßen, weil der Verkehr sich ein bisschen staute.

Nach einem "Bitte Lächeln für die Infopost" marschierten wir auf eigene Faust los. Heute hatten wir unsere Bestellung "Gutes Wetter mit viel Sonnenschein und ohne Regentropfen" rechtzeitig erhalten. Nachdem wir die Affen, Kängurus, Papageien, Gorillas, Löwen, Brillenbären, Tiger ... unter die Lupe genommen hatten, beobachten wir die Seelöwen bei ihrer 12.00-Uhr-Fütterung. Als wir so bei den Seelöwen standen, hörte ich die Frage: "Und wo sind die Bälle, mit denen die Seelöwen immer spielen?" Hier wurde mir bewusst, warum ein Tiergarten so interessant und wichtig für die Kids ist.
Um 14.00 Uhr trafen wir uns vor dem Delphinarium wieder, um gemeinsam die Show der Seelöwen und Delphine zu beobachten. 30 Minuten lang zeigten uns zwei Seelöwen und vier Delphine, was sie so alles können: mit Bällen und Ringen spielen, mit den Flossen winken, das neugierige Publikum nass spritzen und vieles mehr.

Anschließend führten wir unsere Entdeckungstour durch den Tiergarten auf eigene Faust fort. Elefanten, Elche, Steinböcke, Murmeltiere, Wölfe, Schlangen, Schildkröten und noch viele andere Tiere zeigten uns wie vielfältig die Tierwelt dort ist. Nachdem unsere Füße sich nun eine kleine Pause verdient hatten, eroberten die Kids den riesigen Erlebnisspielplatz und zeigten im Streichelzoo wie tapfer und mutig sie sind.
So gegen 17.00 Uhr trafen wir uns mit Peter, dem Busfahrer, und fuhren gemeinsam nach Schweinfurt zurück.

Vielen Dank an Manu und Niko für die Organisation! Norbert Mohr

  • der Delphin springt

  • im Delphinarium
  • Gruppenfoto im Nürnberger Tiergarten
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17.06.2004

Fachvortrag "Überlegungen zu einer modernen Diabetestherapie"

Dr. Helmut Hasche beim VortragDr. Helmut Hasche stellt im Vortragssaal des Leopoldina KH vor ca. 60 Zuhörern Überlegungen zu einer modernen Diabetestherapie an. Eingeladen hatten zu dieser jährlichen Veranstaltung die SHG und die Klinik für Kinder und Jugendliche.

Dr. Helmut Hasche war einer der ersten Diabetologen überhaupt, die sich niedergelassen haben und er ist somit ein Urgestein der Diabetologie. Entsprechend ist sein Wissen, in das er den Zuhörern Einblick gewähren lässt; verständlich aufbereitet und launig vorgetragen ist der Abend für alle ein Gewinn.

In seinem Rückblick geht Dr. Hasche auf die früher weit verbreitete Praxis ein, den Patienten in der Klinik "einzustellen" und ihn dann zu entlassen - fertig. Heute sei die Schulung als Teil der Therapie strukturiert und individuell. Dabei müsse dem Arzt immer bewusst sein, dass (frei nach Lorenz) gesagt nicht bedeute, dass es der Patient gehört habe, gehört bedeute nicht verstanden zu haben, verstanden sei nicht gleich einverstanden sein, einverstanden sein heiße nicht das es auch angewendet werde und die Anwendung bedeute nicht, dass es auch beibehalten werde. Der Arzt könne den Patienten bis zum "Einverständnis" begleiten, den Rest müsse dann aber der Patient selbst schaffen.

Die heute standardisierte intensivierte Insulintherapie sei das einzig Wahre - wer heute noch eine konventionelle Therapie mache, der sei falsch beraten. Dr. Hasche belegt dies an der DCCT-Studie aus Amerika, die 1500 Amerikaner über zehn Jahre begleitete. Der HbA1c der ICT-Patienten habe bei 7,1, der der konventionell therapierten Patienten 9,6 betragen.

Die Patienten, deren HbA1c unter 7 läge, hätten weitere Vorteile. "Gesünder unter 7" sei auch eine von Aventis unterstützte Aktion.

Zur ICT gehöre auch die intensivierte Selbstkontrolle - die aktuelle Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung hätten jetzt ergeben, dass

  • 50 Streifen pro Quartal bekomme, der seinen Diabetes mit Diät behandelt,
  • 200 Streifen pro Quartal dem zuständen, der sich 1x am Tag Insulin spritzt,
  • bis 600 Teststreifen der verschrieben bekommen könne, der mit der ICT therapiere (im Einzelfall gar bis 700 Streifen).

Ein wesentlicher Aspekt der Selbstkontrolle sei auch die Dokumentation, denn "nur gemessen ist schnell vergessen!".

Dr. Hasche macht sich auch ein paar Gedanken zum Essen und Trinken:

  • Schon Betram habe 1936 herausgefunden, dass die Insulinwirkung um so besser sei, je weniger Fett gegessen werde.
  • Kohlenhydrate hätten direkten Einfluss auf den Blutzucker, aber Eiweiß und Fett beeinflussten den BZ indirekt, insbesondere Eiweiß aktiviere die Leber und man könne nach abendlichem Essen mit hohem Eiweißanteil feststellen, dass der Morgenblutzuckerwert höher liege. So hätten eigene Versuche ergeben, dass der Austausch von Obst gegen Quark am nächsten Morgen höhere BZ-Werte bewirkt habe.
  • Kohlenhydrate seien Sattmacher. Man könne deshalb Brot, Reis, Kartoffeln und Nudeln so viel essen, wie man wolle, auch Gemüse (außer Nüsse - sehr fett!) und Obst.
  • Kohlenhydrate verhinderten, dass sich eine Insulinresistenz ausbilde.
  • Kohlenhydrate seien nicht das Problem, auch Zucker sei nicht das Problem, sondern Fett. Wir hätten in Deutschland keine Zuckerkrankheit sondern "Fettkrankheit", so Hasche, der auch vor Diätprodukten warnt.
  • Die DDG sei heute der Meinung 50 g Zucker pro Tag seien im Rahmen.

Dr. Hasche propagiert für die Verabreichung von Insulin einen "Spritzkalender" zu verwenden. Die meisten Patienten spritzten immer in die gleichen Stellen, weil man da die Spritze nicht spüre. Man solle die Spritzstellen aber über den gesamten Bauchbereich verteilen, dabei aber den Nabelbereich und die direkt rechts und links unterhalb liegenden Stellen aussparen. Insulin bewirke auch, dass Fett in die Fettzellen gelangt, deshalb entstünden bei nicht wechselnder Spritzstelle die bekannten "Polster", die natürlich auch eine geringere Wirkung des Insulins verursachen. Während das Insulin beim Spritzen in Lipohypertrophien (Anmerkung: umschriebene, bewegliche Fettablagerungen an den Injektionsstellen) eine geringere Wirkung auf den Blutzucker entfalte, könnten im Gegenzug leicht Hypoklykämien entstehen, wenn man in andere Bereiche des Unterhautfettgewebes spritze.

Lipohypertrophien könnten sich wieder zurückbilden, so Hasche auf Frage eines Pumpenträgers, seien bei diesen Patienten aber häufiger zu beobachten, weil die Kanüle zwei Tage lang an der selben Stelle liege. Manche sähen Lipohypertrophien auch als limitierenden Faktor für eine Pumpentherapie.

Für Pumpenträger liege die beste Stelle für die Kanüle direkt unter den Rippen, denn die Resorption sei dort am besten. Theoretisch könnten Nadeln überall dort angelegt werden, wo man Fett abheben könne (subkutanes Bindegewebe).

Spritzen in den Arm sei nicht zu empfehlen, da der Arm zu einem Großteil nur aus Muskel bestehe und zu gut durchblutet sei, Insulin aber in das Unterhautfettgewebe gespritzt werden sollte. Im Arm habe meine keine Kontrolle über die Wirkungsgeschwindigkeit.

Auf Frage nach Alternativen zur subkutanen Insulintherapie nennt Dr. Hasche die Therapie mit inhalativem Insulin, wobei aber etwa die dreifache Menge benötigt werde und es entsprechend teurer werde. In Deutschland wird diese Art Therapie noch nicht durchgeführt. In Amerika sei das Ziel die 7 Prozent Pen-User so einzustellen, dass sie einmal täglich Lantus injizieren und den Rest an Insulin inhalieren.

Auf die Frage der möglichen mitogenen Wirkung von Lantus (Anmerkung: Stimulation der DNA-Synthese und mlglicher Weise krebsflrdernde Wirkung) erwidert der Referent, dass inzwischen etwa zwei Mio Patienten Lantus spritzen, aber bisher kein eindeutiger Fall bekannt geworden sei. Die Bundesregierung habe nach der negativen FAKT-Sendung Lantus sogar für 6-Jährige zugelassen (Zitat: '"...so ernst haben die das genommen."). Man werde Lantus jetzt also auch in Einzelfällen bei Kindern verordnen. Prof. Hering aus Tübingen hätte den Krebsvorwurf für Lantus entkräftet - allerdings bewirkten alle Insuline im Laborversuch (in Petrischalen) das Zellwachstum. Laut Hasche müsse das Krebsrisiko in der Relation von etwa 1 : 10 Mio gesehen werden, was quasi ein zu vernachlässigendes Risiko sei.

Zu schnellen Insulinen bemerkt Hasche, dass dies für die meisten Patienten ein Gewinn oder eine Wiedererlangung von Spontaneität und es das "Risiko" wert sei.

An Neuigkeiten erwähnt Hasche die Tatsache des Kaufs von Disetronic durch die Fa. Roche. Hier geht es um ein sog. closed-loop-System, dem Disetronic wohl am nähesten sei. Er selbst glaube nicht so recht an eine solche Lösung, da Computer "gnadenlos" seien und kaum individuell reagieren könnten, insbesondere wenn dem gerade gemessenen BZ-Wert besondere Aktivitäten oder unterschiedliche Nahrungszusammensetzungen zugrunde liegen.

Für gentechnische Möglichkeiten fehle es in Deutschland auf der rechtlichen Seite, wenn es um Forschung mit menschlichen Zellen gehe. Mit Schweinezellen werde in Giesen, Münster und z.B. auch in Würzburg geforscht. In Giesen werde erfolgreich transplantiert, aber meist zusammen mit Niere oder Bauchspeicheldrüse. Der bisher lüngste Erfolg seien 5 Jahre ohne Diabetes - aber es sei nötig Immunsupressiva zu verabreichen, die auch Nebenwirkungen hätten.

Die Stammzellenforschung sei die Hoffung für die Zukunft. Bis hier umsetzbare Ergebnisse zu erwarten seien, vergingen Jahre oder mehr.

Die Zuhörer hängen an den Lippen Dr. Hasches
Die Zuhörer hängen an den Lippen Dr. Hasches
Fragen an Dr. med Reinhard Koch
Noch Fragen an den Oberarzt der Kinderklinik, Dr. med. Reinhard Koch, Diabetologe DDG
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28.05.2004

Reisetipps - Treff in Großeibstadt

Dr. Maria Krauth - Fa. NovoNordiskDr. Maria Krauth von der Fa. NovoNordisk sprach am 28.05.2004 in der Pizzeria "Bella Italia" in Großeibstadt über Reisen mit/trotz Diabetes.

Den über 20 Gästen gab sie Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Urlaubsfahrten.

Bereits eingangs betonte die Referentin, sie wolle ihren Beitrag nur als Denkanstoß verstanden wissen und sie empfahl, insbesondere bei Fernreisen, eine individuelle Absprache mit dem Diabetologen oder der Diabetesberaterin/-assistentin. Sie wies u.a. auf die Schwerpunktpraxen in der Region Main-Rhön und das Diabeteszentrum im Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt hin. In unserer Region fände man kompetente Beratung.

Den sehr umfassenden Vortrag fasse ich unter ein paar Schlagworten zusammen:

interessierte PublikumDiabetiker-Reiseausweis in 25 Sprachen: "Insulin" und den Produktnamen eintragen (in der Buchhandlung: ISBN: 3-87409-330-1, EUR 2,60 oder bei Norbert Mohr)

Bescheinigung für Flugreisen in 7 Sprachen, damit man Pen, BZ-Messgerät usw. mit in die Kabine nehmen darf. über den DDB, Landesverband Baden-Württemberg, kann man ein Formular in 10 Sprachen anfordern: Reiner Hub, Offenbachstraße 12, 74629 Pfedelbach - Bitte legen Sie einen an Sie adressierten und mit Euro 0,55 frankierten Rückumschlag und einen Kostenbeitrag von EUR 1,00 in Briefmarken bei (Kostenbeitrag entfällt fär Mitglieder des DDB).

Dosierung bei Langstreckenflügen und Zeitverschiebung mit Diabetologen absprechen

Bei Schiffsreisen - "ELO Trans" mitführen; dient der Unterstützung des Mineralhaushaltes bei Flüssigkeitsverlust (übergeben).

Essen auf Reisen - zu empfehlen ist "Kalorien mundgerecht" (in der Buchhandlung: ISBN: 3-8295-7155-0, EUR 11,80); Süßstoff sollte mitgeführt werden (nicht in allen Ländern erhältlich).

Insulin:

  1. Insulin ins Handgepäck - könnte sonst verloren gehen oder während des Flugs einfrieren (und somit verderben).
  2. Verfügbarkeit im Reiseland: Hier empfiehlt es sich bei Bedarf den Kundenservice der Insulinfirma anzurufen (steht auf den Prospekten):
    • Gibt es mein Insulin in X-Land?
    • Wie heißt es dort?
    • In welcher Verabreichungsform ist es dort im Handel?
  3. Einwegspritzen für U-100 Insulin ggf mitnehmen (falls der Pen kaputt geht)
  4. U-40 Insulin gibt es in vielen Ländern nicht mehr, dafür aber z.B. in Brasilien U-80 - also vorher bei der Fa. erkundigen!
  5. Kühlung?
    • Der Vorrat gehört in den Kühlschrank (des Hotels).
    • Die angebrochene Penfill-Ampulle nach ca. vier Wochen austauschen.
    • nicht in die pralle Sonne (möglichst nicht über 25 Grad C) legen oder im Auto lassen
    • Kühlbehälter/-tasche empfohlen (aber Achtung! Nicht direkt an den Kühlakku - Gefahr des Gefrierens

Glucagonspritze?

  • >nur bei Bewusstlosigkeit
  • alles spritzen, bei Kleinkindern die Hälfte
  • Dr. Oehm (Diabetologe DDG aus KÖN war unter den Gästen): Nach "schneller BE" wie Glucagon oder Traubenzucker unbedingt "langsame BE" nachführen, sonst kann es zu erneuter Hypo kommen

Reiseapotheke des Diabetikers:

  • gewohnte Insulinsorten
  • evtl. zusätzlich rasch wirksames Insulin
  • Insulinspritzen, Insulinpen
  • Glucagon, Traubenzucker oder andere schnellwirksame Kohlenhydrate
  • etwas abgewogener Proviant
  • Diabetikerausweis (auch in Fremdspachen)
  • Materialien zur BZ-Kontrolle
  • Protokollheft

Weitere Tipps in den Broschüren verschiedener "Diabetesfirmen", z.B. "NovoTrain" oder im Internet.

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08.05.2004

Natur entdecken - Walderlebnistour

(Julia Lenhart)

Unsere "Abenteuerreise" in die Welt der Vögel begann am Waldspielplatz in Schweinfurt, dort trafen wir die Biologin Gräfin von Finkenstein.

Zunächst suchten wir uns ein geeignetes Plätzchen im Wald und nach einer kurzen Vorstellungsrunde tauchten wir in die Geheimnisse des Waldes und seinen Vögeln ein.

Wir schlüpften in die Rolle von Vogelpaaren und bauten Nester für unseren "Nachwuchs". Wie gut sie vor "Feinden" getarnt waren, bemerkten wir dann als die Suche nach den Nestern los ging. Ein Nest war so gut versteckt, dass wir es fast nicht mehr gefunden hätten. Der Nestbau ist die eine Sache, aber ist der Vogelnachwuchs erst mal da und sperrt die Schnäbel auf, muss man für genügend Nahrung sorgen.

Unsere "Vogelpaare" hatten allerhand zu tun, genug "Würmer" beizubringen, die Schwierigkeit war nicht nur sie überhaupt auf dem Waldboden zu finden, sondern auch, dass immer nur ein Vogelelternteil das Nest verlassen durfte und immer nur einen Wurm transportieren konnte. So erwiesen sich diese "Ausflüge" als sehr mühsam. Manche Vogeleltern bemerkten nicht, dass ihnen der Kuckuck einen Streich gespielt hat und zogen einen Kuckuck groß.

Zum Schluss durfte sich jeder einen Vogel aus Ton formen und mit Federn schmücken. Wir waren uns alle einig es war ein tolles Erlebnis, leider war es viel zu schnell 12:30 Uhr und wir mussten wieder zum Treffpunkt "fliegen", wo die Eltern schon auf uns warteten.

  • Gräfin von Finkenstein erläutert die Vogelwelt des Waldes
  • Die Kinder hören gebannt zu
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30.04.2004

Zwei Diabetiker trauen sich bzw. ließen sich trauen

HochzeitsfotoAm 30 April feierten ca. 200 Gäste in Obertheres die "Polterhochzeit" mit Niko und Manuela Weigl. Beide sind seit Jahren in der Selbsthilfegruppe aktiv, Niko als Beisitzer und Manu als Organisatorin diverser Unternehmungen für die Teens und Twens - ihre Kochabende sind Legende.

Die Vorstandschaft freute sich riesig über die Einladung. Selbstgemachte Salate und verschiedene Braten verwöhnten die Gaumen der Gäste. Da es sich um eine "Polterhochzeit" handelte (Heirat, Kirche, Mittagessen und Kaffee mit Verwandtschaft und engen Freunden, dann abendliche Feier mit dem weiteren Freundes- und Bekanntenkreis) war mit einer gemeinsamen Beseitigung des Scherbenhaufens zu rechnen gewesen. Im weiteren Verlauf des Abends wurde das Paar mit diversen Darbietungen (z.B. professionell vorgetragene Musicalmelodien) und von den Gästen vorbereiteten Spielen überrascht. Julia Lenhart und Vicky Ludwig ermittelten mit einem der "Reise nach Jerusalem" nachempfundenen Spiel 12 Gäste, die dem Paar im kommenden Jahr jeden Monat einen Freundschaftsdienst erweisen dürfen (Fensterputzen, Einladung zum Essen u.ä.).

Glückwünsche für das Brautpaar
Bis auf Karl-Heinz Wolf, der leider anderweitig im Einsatz war, wünschten wir dem Paar persönlich Glück für den weiteren gemeinsamen Lebensweg.
Tisch des SHG-Vorstandes
Hier der Tisch der Vorstandschaft der SHG vor dem Essenfassen.
Zuschauer beim Tanz des Brautpaares
Die "alten Hasen" amüsierten sich köstlich.
Tanz des Brautpaares
Natürlich durfte ein gemeinsames Tänzchen nicht fehlen.
Scherben bringen Glück
Der junge Ehemann wird gleich ordentlich angelernt.
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25.04.2004

Leistungssport trotz Diabetes

Simon Strobel aus Schwanfeld gewinnt am 25. April die 10 km-Strecke um die Würzburger Residenz mit neuem Streckenrekord in 17:01 min. Herzlichen Glückwunsch, Simon!

Simon ist 17 Jahre alt und besucht die Kollegstufe im "Humboldt"; dort spielt er übrigens auch Schlagzeug im Schulorchester. Seine Leidenschaft aber ist das Speed-Skating. Er hatte "Blut geleckt", als er im April 2001 beim Würzburger Residenzlauf als Hobbyskater den 10. Platz erreichte. Obwohl er kurz nach diesem Erfolg an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankte und im Juni 2001 seinen Diabetes bekam, schaffte er es aus dem Hobby einen Leistungssport zu machen. Seit dem 2. Platz beim Würzburger Residenzlauf 2002 trainiert er beim ERV Schweinfurt und reiht einen Erfolg an den anderen. So waren die Highlights in 2003 der 1. Platz in seiner Altersklasse beim Bayer. Marathon (42 km!!) in Forchheim und ebenfalls der 1. Platz seiner Altersgruppe im Frankfurter City Marathon, wo er trotz Sturz noch 6. im Gesamtklassement wurde. Am 05. Oktober trat Simon beim Bayern Inline Cup in Marktoberdorf gegen eine internationale Konkurrenz von 70 Speed-Skatern an und gewann nach einem packenden Finish sein erstes lizensiertes Rennen und verwies bekannte Fahrer auf die Plätze. Seit geraumer Zeit fährt Simon im ALPA Speed Team und er befand sich in den Osterferien im Trainingslager in Italien. Für die kommende Saison plant Simon Teilnahmen an der Jever-Blade-Challenge (höchste Cup-Serie in Deutschland), dem Bayern Inline Cup, Weltcuprennen und verschiedenen Stadtmarathons, z.B. in Berlin. Als eine Folge des mittlerweile sehr professionellen Trainings mit regelmäßigen Leistungsdiagnosen, Trainingslagern und Trainingsplänen sieht Simon seinen HbA1c-Wert an, den er kontinuierlich unter 6 hält.

Weiterhin viel Erfolg! Vielleicht können wir an dieser Stelle einmal über den Gewinn der Deutschen Meisterschaft berichten?!

Simon vor seinem Lauf um die Residenz
Simon vor seinem Lauf um die Residenz
Simon im Trainingslager in Italien
Im März im Trainingslager in Italien
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25.04.2004

Teamtraining auf hohem Niveau - ein Tag im Hochseilgarten

Zusammen eine Brücke bauen und das andere "Ufer" erreichen. Was zunächst einfach aussah, entwickelte sich als eine kniffllige Aufgabe.

Oder gemeinsam ein Spinnennetz durchqueren. Absolut schwierig, denn die Fäden dürfen dabei natürlich nicht berührt werden.

Eine Aufgabe, die ebenfalls nur im Team bewöltigt werden konnte.

Bevor es in die Höhe ging, mussten wir unsere Sicherheitssysteme anlegten. Hier Norbert, Manu und Niko.

Die Teamwand erstieg unser Team in Bestzeit - nur der letzte der Gruppe darf an einem Seil nach oben gezogen werden.

An der Kletterwand konnte jeder erste Erfahrungen mit der Höhe Sammeln.

Die Kletterhöhe der freistehenden Wand beträgt 10 m. Hier klettert Julia hinauf.

Hier seilt sich Anne ab.

Und hier hängt Nena im Seil.

Der eigentliche Hochseilgarten ist ein Hindernisparcours, bei dem sich die Plattform

und die 14 teils horizontalen und vertikalen Konstruktionen auf ca. 8 bis 9 m Höhe befinden.

Manu, Niko, Lisa und Anne haben die schmale Brücke zur kleinen Plattform überquert - gut gemacht.

Andrea ist stolz - sie hat sich mehr getraut als sie sich hat vorstellen können.

Nico und Sebastian sind ein gutes Team.

Hier kommt man nur im Team auf der anderen Seite an.

Auf dem 7 m hohen Paperpole aufstehen.

Doc Michael kurz vor dem Absprung in die Seile

Herzklopfen im Hochseilgarten in Leutershausen

17 Teilnehmer fanden sich am 24.04.04 im Hochseilgarten des Point-Aktiv-Teams in Leutershausen ein. Auf dem Bild die ganze Gruppe, eingerahmt von den Trainern Tanja und Manfred.
Ziele der Veranstaltung waren die Gruppe enger zusammenzuschweißen, die Insulinanpassung bei sportlicher Betätigung und natürlich eine ordentliche Portion Spaß zu haben beim Ausloten und vielleicht auch überschreiten der eigenen Grenzen.

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27.03.2004

Diabetikertag im Leo KH - Stand unserer SHG

SHG-Stand beim Diabetikertag im Leo-KH

Die etwa 500 Besucher mussten alle an unserem Stand anlässlich des 9. Diabetikertags im Leopoldina Krankenhauses Schweinfurt vorbei, um sich die Vorträge anzuhören oder sich in der großen Industrieausstellung zu informieren.

Unser bewährtes Team Julia Lenhart, Manuela Werthmann und Niko Weigl stellten sich den Fragen zu Alltagsproblemen bei jungen Betroffenen und natürlich machten sie Werbung für unsere SHG (zwei Beitritte!).

Prof. Dr. Wilhelm Koch, CA der Medizinischen Klinik II, zeichnete für die Veranstaltung verantwortlich. OA Dr. Karl Ludwig Dicke referierte über die Insulinpumpentherapie und Dr. Siegfried Gernert über den Einsatz des Glukose-Sensors (72-Stunden kontinuierliche Blutzuckermessung zur Optimierung der Therapie) im Leo. Dr. Jutta Albrecht vom Institut für Anästhesie sprach über die Schmerztherapie bei Nervenstörung (mögliche Folgeerkrankung) und OA Dr. Reinhard Koch (Klinik für Kinder und Jugendliche) referierte zusammen mit Dr. Gerner über Diabetes und Schwangerschaft. Die Vorträge waren diesmal auch für Typ-1 Diabetiker besonders interessant und dass alles so gut klappte, lag sicher auch an der "Arbeitsebene", den Diabetesberaterinnen unter der Regie von Barbara Döring-Piehler. Good Job!

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05.03.2004

Diabetesthema bei "Schüler experimentieren"

Larissa und Mareike erfolgreich bei "Schüler experimentieren"

Die Schwestern Larissa und Mareike (rechts, Diabetikerin) Wehner nahmen am Wettbewerb "Schüler experimentieren" teil.

Sie ernteten für die Bearbeitung ihres Themas "Wie wirkt sich Zuckerzufuhr durch Nahrung auf den Blutzuckerspiegel aus? Ein Vergleich zwischen Diabetiker und gesundem Menschen" die Anerkennung der Jury.
Sie erhielten für die Darstellung an ihrem Stand einen Geldpreis für den schönsten Stand.

Am Regionalwettbewerb (Main-Franken) nahmen 71 Teilnehmer in sieben Sparten teil - alleine 21 Teilnehmer bei Biologie. Auszug aus der Kurzbeschreibung der Arbeit:Mareike und Larissa testeten die Auswirkungen von insges. 13 Nahrungsmitteln auf den BZ-Spiegel. Das Ergebnis zeigt, dass Nahrungsmittel, die Fett enthalten, sehr viel langsamer in Blutzucker umgewandelt werden, als solche, die wenig oder kein Fett enthalten. Wenn auch noch Nüsse in den Lebensmitteln verarbeitet sind, dauert die Aufnahme noch sehr viel länger (Hanuta, Ferrero Küsschen). Zu den sehr schnellen Energielieferanten zählen Traubenzucker und Gummibärchen, weshalb sie bestens dazu geeignet sind, Hypoglykämien zu behandeln. Sie enthalten relativ wenig kcal, jedoch sehr viele Kohlehydrate.

Für ihr Engagement wurde ihnen von der SHG im Rahmen der Veranstaltung ein Buchpreis Überreicht.

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04.03.2004

Jahreshauptversammlung

Unser Vorstand bei der Jahreshauptversammlung 2004
Auf dem Bild von links: Martin Kruse (Kassier), Julia Lenhart (Protokollführerin), Norbert Mohr (Vorsitzender)

16 Vereinsmitglieder kamen am 04. März zur Jahreshauptversammlung in das St. Kilian Pfarrzentrum nach Schweinfurt.
Da keine Neuwahlen oder Satzungsänderungen anstanden, beschränkte sich die Veranstaltung auf den Bericht des Vorstands und den Kassenbericht.
Der Verein hatte am 31.12.03 insgesamt 330 Mitglieder, nämlich 111 Familien- bzw. Einzelmitgliedschaften; davon waren 101 Typ-1 und 2 Typ-2 Diabetiker sowie 8 Fördermitglieder. Zwei Familien haben zwei Kinder mit Diabetes. Seit der Gründung im Jahr 1997 (20 Familien) wuchs der Verein jährlich um 13 neue Mitglieder. 2003 waren erstmals zwei Austritte zu verzeichnen.
Abgesehen von den (organisatorischen) Aktivitäten der Vorstandschaft fassen wir das zurückliegende Vereinsjahr zusammen:

  • Es haben fünf Gruppentreffen stattgefunden: (08.01. SW; 10.04. SW; 28.05. Bad Königshofen; 17.09. Burkardroth; 23.10. SW).
  • Einen tollen Tag verbrachten 35 Teilnehmer hoch zu Ross auf der Seufert-Ranch in Hambach (10.05.03).
  • Das Sommerfest auf der Jägerwiese mit 90 Teilnehmern war wieder ein Highlight des Jahres (05.07.03).
  • Im Leopoldina Krankenhaus lauschten ca. 45 Zuhörer dem Vortrag des Augenarztes Dr. Hoffmann mit dem Thema "Geht Diabetes ins Auge?" Im Anschluss daran informierte uns Dr. Giesen über Neuerungen in der Diabetestherapie (05.06.03).
  • Ein unvergessliches Wochenendeverbrachten unsere jungen Familien zusammen mit der Diabetologin Claudia Opitz-Vogel und der Psychologin Eva Küstner in Pottenstein (17.-19.10.03).
  • Auf gute Resonanz stieß auch in diesem Jahr unsere Weihnachtsfeier mit ca.170 Gästen Ca: 70 Kinder erfreuten sich an den prall gefüllten Päckchen vom Nikolaus (30.11.04).

Auch bei den Teenies bzw. Twens war einiges geboten:

  • Eines der Highlights im letzten Jahr war wieder das Bowlen in Hassfurt zu dem sich 15 Jugendliche trafen (14.03.03).
  • Beim traditionellen Gokart-Fahren hatten die 15 Teilnehmer wieder viel Spaß (24.05.03).
  • Am 19. Juli traf sich der "harte Kern" bei Niko in Obertheres zu einer Video Night im Freien.

Der Schatzmeister Martin Kruse hat den Kassenbericht verlesen. Die Einnahmen im Jahr 2003 haben die Ausgaben bei einem Gesamtumsatz von über 18.000 EUR um 2.492,10 EUR überstiegen. Allein für Porto und Kopien waren wieder über 2.000 EUR angefallen. Der Überschuss ergab sich aus einer größeren Zuwendung durch das Gericht und einigen Spenden. Alfred Stühler bescheinigte dem Kassier eine vorbildliche Kassenführung und auf seinen Vorschlag hin entlastete die Versammlung die Vorstandschaft.

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14.02.2004

One Touch UltraSmart

Die Firma LifeScan hat ein elektronisches Tagebuch auf den Markt gebracht. Im Anschluss an den Bowlingabend konnten die interessierten Jugendlichen das neue Gerät begutachten.

Kurze Zusammenfassung:

  • Das Teil liegt gut in der Hand
  • Die Menüführung ist selbsterklärend (für Handy-Nutzer kein Problem)
  • Schnell-Info: Mit nur einem Knopfdruck können Grafiken, Statistiken usw. abgerufen werden.
  • Bewegung: Intension und Dauer lassen sich eintragen
  • Ereignisse/Gesundheit: Stress, Krankheit oder Urlaub erklären abweichende Blutzuckerwerte
  • Medikation: Insulingaben (bis zu drei unterschiedliche Insuline) werden registriert.
  • Mahlzeiten: Neben KH kann man auch Fett- und Eiweißmengen eingeben.
  • Teilnehmer erlernen die Bedienung des One Touch Ultrasmart
  • One Touch Ultrasmart - Produktbild
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14.02.2004

Bowling in Haßfurt

Die Eltern mussten leider draußen bleiben. Sie durften die Zeit in der Gaststätte zum Smalltalk nutzen währen die Jugendlichen auf zwei Bahnen (k)eine ruhige Kugel schoben.
Niko Weigl aus Obertheres hatte den Bowlingabend wieder organisiert - vielen Dank dafür!
Dank auch an Frau Ingrid Döpfert von der Fa. LifeScan, die uns diesen Abend sponserte.
Das Leistungsspektrum reichte vom Anfänger bis zum Profi. Aber die gekonnte Mischung der Mannschaften sorgte für einen ausgeglichenen "Wettkampf".

Niko hatte die Kugel und die Mannschaft voll im Griff.
Niko hatte die Kugel und die Mannschaft voll im Griff.
Manu und Harry in Aktion
Manu und Harry in Aktion
Carmen mit spezieller Grifftechnik
Carmen mit spezieller Grifftechnik
Sabrina geht es locker an
Sabrina geht es locker an
zwischendurch war noch Zeit zum Ratschen
zwischendurch war noch Zeit zum Ratschen
und hinterher für eine Partie Pool Billard
und hinterher für eine Partie Pool Billard
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