29.11.2003

Weihnachstfeier 2003

Weihnachtsfeier 2003

Engel Luzie begrüßte  am 1. Advent die Gäste schon im Foyer des St. Kilian Pfarrzentrums.
Die musikalische Eröffnung übernahm der Gitarrenspielkreis Wasserlosen der Musikschule Schweinfurt unter der Leitung von Jürgen Klose.
Anschließend zeigte der Vorsitzende im mit 170 Gästen gut gefüllten St. Kilian Pfarrzentrum eine Präsentation mit Bildern von Aktivitäten der letzten 10 Jahre.
Ein zweiter musikalischer Beitrag wurde von Lisa Mohr und Jonathan Liebald bestritten - "Let it snow" und "The Chrismas Song" stimmten uns auf den Nikolaus ein, den wir mit dem Lied "Lasst uns froh und munter sein" begrüßten.

Werner Kopp, unser Nikolaus, der uns schon seit 15 Jahren treu ist,  hatte wieder eine besinnliche Geschichte mitgebracht und er spielte auf seinem Keyboard Lieder, mit denen er uns auf die Adventszeit einstimmte.

Nachdem der Nikolaus wieder gegangen war, verteilten Manuela Werthmann und Julia Lenhart in seinem Auftrag Päckchen an die Kinder.
Bei Kaffee und Kuchen war noch reichlich Zeit Erfahrungen auszutauschen und für die Gäste, die sich zum ersten Mal auf einer unserer Veranstaltungen befanden, war es Gelegenheit erste Kontakte aufzunehmen.

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11.10.2003

Tag der offenen Tür im Leo - Stand unserer SHG

Die Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina Krankenhauses der Stadt Schweinfurt veranstaltete einen Tag der Offen Tür.
Klar, dass wir an unserem Stand über Diabetes informierten und kostenfreie Blutzuckermessungen durchführten. Wir haben ca. 80 Messungen durchgeführt, dabei eine Typ II Diabetikerin neu entdeckt sowie bei einem ca. 70-jährigen Mann, der mit Metformin behandelt wird, einen BZ von 345 mg/dl gemessen und ihn sofort zum Arzt geschickt.

Eine Anekdote:
Eine Türkin beobachte wie bei einer Frau am Ohrläppchen der BZ gemessen wurde. Auf ihre Frage, ob es etwas kostet, verneinten wir. Ca. eine Stunde später kam die Frau mit Ehemann und zwei Kindern zurück und wollte bei ihren Kindern die Ohren stechen lassen. Als wir ihr erklärt hatten, dass wir nur den Zucker im Blut messen und keine Löcher für Ohrringe stechen, ging die Familie zunächst weiter. Der Mann kam jedoch noch einmal zurück und meinte, dass seine eine Tochter schon Ohrringe daheim hätte und er nur kostenlos die Löcher gestochen haben wolle.

Lisa am Stand im Foyer
Lisa am Stand im Foyer
Die Beratung und die Gummibärchen wurden gut angenommen.
Die Beratung und die Gummibärchen wurden gut angenommen.
Die Verkehrserzieher vom Nachbarstand ließen sich auch prophylaktisch mal messen.
Die Verkehrserzieher vom Nachbarstand ließen sich auch prophylaktisch mal messen.
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17.10.2003

Familienwochenende in Pottenstein

Vom 17. bis 19. Oktober veranstaltete unsere SHG eine Schulungsfreizeit für Familien mit Kindern bis zu 12 Jahren in Pottenstein. Die 40 Teilnehmer waren in der Jugendherberge bestens untergebracht. Die Kinder durften getrennt von ihren Eltern schlafen.

Drei Schwerpunktthemen wurden in Workshops und offenen Gesprächen mit den kompetenten Referentinnen im Laufe des Wochenendes behandelt.

1. Pumpentherapie bei Kindern

Bis Ende der 90er Jahre kam eine Pumpe für Kinder unter 12 Jahren praktisch nicht in Betracht. Eine Arbeitsgruppe von Kinderdiabetologen stieß aber einen Wandel dieser Einstellung an, gerade bei Kleinkindern könne man mit der Pumpe feine Dosierungen erreichen, so Frau Schulz (Fa. Roche).

Indikationen für die Pumpe seien Folgeerkrankungen, Schichtarbeit, Kinderwunsch, nächtliche Hypoglykämien oder Dawn- bzw. Dusk-Phänomene, fasst Frau Opitz (Diabetologin DDG) zusammen.

Ein Kind müsse sich die Pumpe nicht "verdienen", es sei keine Frage der "Einstellung" oder der "Disziplin", so Frau Küstner (Psychologin). Alle waren interessiert als sich unser Versuchskaninchen Niko Weigl einen neuartigen Katheder in den Bauch schob.

2. Bewältigung der psych. Dauerbelastung

Frau Senger-Peischl berichtet über ihre Erfahrungen seit Ausbruch des Diabetes bei ihrer heute 10-jährigen Tochter Tabea und über die Umstellung auf die Pumpentherapie.

Der Patient könne seine Krankheit nicht (wie z.B. bei einem Blinddarm) einfach in die Verantwortung des Arztes übergeben, vielmehr müsse, so Frau Opitz, der Arzt die Verantwortung an den Patienten zurückgeben. Frau Küstner erklärt, das Verhältnis zwischen Arzt und Patient sei bei Diabetikern weniger hierarchisch, die Therapie fordere ein eher partnerschaftliches Verhältnis, man diskutiere und bringe sich ein. Opitz und Küstner stimmen überein, dass die Ärzte die Experten für Diabetes seien, die Patienten/Eltern aber seien Experten für das Leben, d.h. sie wüssten in welcher Gefühlslage, Lebenssituation sie bzw. das Kind sich befänden, was im Moment das Zusammenleben der Familie bestimme. Der Arzt müsse verstehen, so Küstner, dass es im Leben eines Diabetikers Abschnitte gebe, in denen andere Sachen wichtiger seien als der Diabetes.

3. Hypo- und Hyperglykämien

Hypos seien nicht tödlich, auch das Gehirn erhole sich vollständig, jeder Vollrausch sei schlimmer, so die einhellige Meinung der Spezialisten. übrigens sei Alkohol eine Hauptursache für Hypos. Frau Opitz meint, extreme Hypos stellten keinen Endpunkt dar. Selbst bei Ohnmacht schütte die Leber nach gewisser Zeit Glucose aus. Glucagonspritzen zur Beruhigung? Es sei für Ungeübte sehr schwer unter Stress die Spritze zu setzen. Bis das Pulver gelöst, die Flüssigkeit aufgezogen und die Lösung gespritzt sei, schütte die Leber i.d.R. schon das nötige Glucagon aus.
Frau Opitz würde bei Kindern ab einem Wert von 200 mg/dl korrigieren, evtl. mit der nächsten Mahlzeit, frühestens zwei Stunden nach der letzten Insulingabe und nicht, wenn es einen Trend nach unten gebe. Es seien aber immer die tageszeitabhängigen Korrekturfaktoren zu berücksichtigen!

Ab einem Wert von 300 mg/dl müsse sofort korrigiert werden und sofort Azeton gemessen werden. Bei pos. Keton: runterspritzen, hinsetzen, keinen Sport, viel trinken, nach einer Std. erneut messen. Bei sinkenden Werten weiter abwarten, bei steigenden oder gleichbleibenden Werten erneut spritzen.
Frau Küstner zitiert eine skandinavische Studie, wonach pro Dekade, in der der Diabetes später ausgebrochen sei, es bei den Patienten weniger Spätschäden gebe.
Insbesondere unter den Eltern und zwischen den Eltern und den Spezialisten gab es an den Abenden einen regen Gedankenaustausch.
Wir bedanken uns bei allen vier Damen (siehe Foto unten) für Rat und Tat, darüber hinaus bei Sigrid Schulz für die finanzielle Unterstützung durch die Fa. Disetronic und bei Niko und Manuela für die Kinderbetreuung.

Klar, dass die Kinder einen gewissen Ausgleich brauchen und nicht nur so anstrengende Themen beackern wollen. Ein paar Bilder vom Rahmenprogramm haben mit diesem Beitrag ins Netz gestellt.

Den Teilnehmern hat es ausnahmslos gut gefallen, sie konnten einige neue Gedanken aufnehmen und vor allem andere Familien näher kennen lernen.

Frau Schulz legt bei Michael eine Pumpe mit Kochsalzlösung an.
Frau Schulz legt bei Michael eine Pumpe mit Kochsalzlösung an.
Claudia Opitz-Vogel (Diabetologin DDG), Gabi Senger-Peischl (betroffene Mutter), Sigrid Schulz (Fa. Roche), Eva Küstner (Psychologin)
von links: Claudia Opitz-Vogel (Diabetologin DDG), Gabi Senger-Peischl (betroffene Mutter), Sigrid Schulz (Fa. Roche), Eva Küstner (Psychologin)
Besichtigung Burg Pottenstein
Besichtigung Burg Pottenstein - alle Kinder mit Niko, Manu und Sabine. Anschließend ging es noch auf den Spielplatz.
Niko Weigel testet neuartigen Bauchkatheter im Eigenversuch
Alle waren interessiert, als sich unser Versuchskaninchen Niko Weigl einen neuartigen Katheter in den Bauch schob.
Besuch in der Teufelshöhle
Der Besuch der Teufelshöhle war für Groß und Klein ein Erlebnis. Die Stalakmiten wachsen alle 13 Jahre einen Millimeter!
Die Mädels in ihren Doppelstockbetten
Die Mädels hatten ordentlich Spaß in ihrem Zimmer.
Freizeit mit Tischfußball
Für den ersten Abend hatten sich Manu und Niko Spiele ausgedacht. Am zweiten Abend gab es einen Film und Freizeit - hier am Tischfußball.
Sommerrodeln
Alle 40 Teilnehmer entspannten sich nach dem dritten Workshop beim Sommerrodeln - traumhaftes Wetter!
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05.07.2003

Sommerfest

Am 05. Juli trafen sich über 70 Mitglieder unserer Gruppe zum traditionellen Sommerfest auf der Jägerwiese, einem Anwesen der AWO Schweinfurt, das sonst hauptsächlich zur Stadtranderholung von Kindergarten- und Schulkindern dient. Auf diesem Areal sind wir wetterunabhängig, denn im Haus haben fast 100 Personen Platz. Wie immer zahlte die SHG die Miete, Brot, Brötchen, Kaffee usw. und die Gäste sorgten für ihr Grillgut, Salat- und Kuchenspenden.

Obwohl das Wetter etwas wechselhaft war, konnten doch 80 Prozent der Aktivitäten im Freien stattfinden. In den vergangenen 12 Jahren war dies übrigens erst das zweite Mal, dass wir neben der Küche auch den Aufenthaltsraum nutzen mussten. Heuer hatten Eberhard Schmitt seinen Gasgrill und Norbert Mohr seinen Weber-Grill mitgebracht und so konnten wir auf das Schüren des mächtigen hauseigenen Grills verzichten (der war nämlich immer so heiß, dass manchmal nicht nur das Grillgut verbrannt ist).

Als gegen 13.00 Uhr die meisten mit dem Mittagessen fertig waren, gab es die erste Überraschung. Clownine unterhielt die Kinder fast zwei Stunden mit einem abwechslungsreichen Programm und viel Schabernack. Als das Wetter mal kurz schlechter wurde, wichen Clownine und die Kinder in den Aufenthaltsraum aus - dort ging es munter weiter.

Ab 15.00 Uhr gab es dann Kaffee und Kuchen. Die Kuchenbar war dank der Gäste sehr abwechslungsreich mit Kuchenspenden bestückt - bis auf wenige Stücke wurden die ganzen Leckereien verdrückt.

Ein zweites Highlight war die Tombola mit Preisen im Gesamtwert von ca. 1700 Euro. Wir hatten eine größere Anzahl von Preisen aus der Gruppenkasse eingekauft und den Rest von verschiedenen Sponsoren erhalten, insbesondere von Vertretern von Firmen aus dem Diabetesbereich. Wir bedanken uns ganz herzlich bei: Herrn Günther (Aventis), Frau Köhler (Roche), Herrn Knöll (Intersport Geyer Schweinfurt), Frau Dr. Krauth (Novo), Herrn Lemmer (Medtronic MiniMed), Herrn Weigand (AOK Schweinfurt), Frau Ahlstich (Bayer), Frau Heuß (BD), Herrn Thermann (Berlin Chemie) und bei der Kreissparkasse Schweinfurt.

Wie immer halfen viele Hände, den Tag zu einem Höhepunkt des Vereinsjahres werden zu lassen. Vielen Dank an alle Helfer!!

Schabernack mit Ballontieren
Schabernack mit Ballontieren
alle Partybänke besetzt
Ein Sommerfest muss doch im Freien stattfinden
Clownine bringt die Kinder zum Lachen
Clownine zog die Kinder in ihren Bann
beim Grillen
um 12 Uhr waren die ersten Würstchen fertig
Basteln drinnen während des kurzen Regens
als es mal kurz regnete, bastelten die Kids "Knautschies"
Die Kuchentheke
die Kuchentheke ist bereits Legende
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05.06.2003

Fachvortrag: "Geht Diabetes ins Auge?"

Augenarzt Dr. G. Hofmann

Augenarzt Dr. G. Hofmann betreibt eine Praxis in Schweinfurt und referiert am 05. Juni im Vortragssaal des Leopoldina Krankenhauses zum Thema diabetische Retinopathien.

Die Kernaussagen:

Diabetes ist die häufigste Erblindungsursache in den westlichen Industriestaaten.

Risikofaktoren sind:

  • die Diabetesdauer (über 90% der Typ-2 Diabetiker entwickeln im Verlaufe von 20 Jahren diabetische Retinopathien)
  • die Gäte der Blutzuckereinstellung (ein HbA1c-Wert von unter 7 reduziert das Risiko deutlich
  • Hypertonie (hoher Blutdruck)
  • Proteinurie (Eiweiß im Urin)

Diabetische Veränderungen im/am Auge sind:

  • Gefäßwandschwäche
  • Mikroaneurysmen
  • schlechtere Permeabilität (Durchlässigkeit)
  • Sehdefizite aufgrund hoher Blutzuckerwerte (Grauer Star, Grüner Star, Augenmuskellähmung wegen Durchblutungsstörung z.B. Doppelbild)
  • Tränenfilmstörung
  • Lidrandentzündungen

Es gibt keine medikamentöse Vorbeugung, aber bei einem guten HbA1c-Wert können sogar leichte Mikroaneurysmen zur Rückbildung gebracht werden.

Als Kontrollintervalle für die Augenuntersuchung schlägt Dr. Hofmann vor:

  • 12 Monate (ohne Erkrankung)
  • 6 Monate während der Pubertät
  • 3 Monate während der Schwangerschaft
  • 3 bis 6 Monate bei diagnostizierter Retinopathie

Da man den schleichenden Fortschritt einer Retenopathie selbst erst spät merkt sollten obige Kontrollintervalle unbedingt eingehalten werden - auch wenn man bereits "abgenabelt" ist und die Eltern keinen Termin mehr für den Diabetiker ausmachen!

Bei der Laserbehandlung werden die "undichten" Gefäße durch "Verbrennen" verschlossen. Pro Sitzung können 300 bis 500 Laserherde gesetzt werden. Maximal können 2500 bis 3000 Laserherde gesetzt werden. Ein Rest der äußeren Netzhaut muss für das periphäre Sehen stehen bleiben. Als Nebenwirkung muss man jedoch mit einer Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes und/oder des Nachtsehens rechnen. Durch das Verschließen undichter Gefäße gelangt wieder mehr Sauerstoff in das Zentrum der Netzhaut. Durch rechtzeitiges Lasern kann das Stadium der Erkrankung über lange Jahre auf diesem Stand gehalten werden. Die gelaserten Stellen selbst erholen sich jedoch nicht (Narben).

Ziele des Augenarztes:

  • Standardisierte augenärztliche Untersuchung und Behandlung (Intervalle! - Augenhintergrund)
  • Verbesserte interdisziplinäre Kooperation zur Früherkennung (rechtzeitige Überweisung durch den Hausarzt/Diabetologen)
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03.05.2003

Elternschulungstag im Fürstenhof - Stand unserer SHG

SHG-Stand beim Elternschulungstag im Fürstenhof in Bad Kissingen

Am 03. Mai hatten wir wieder unseren Stand im Rahmen des Elternschulungstages der Bundesmodellklinik Fürstenhof in Bad Kissingen. Es kommt dabei immer wieder zu neuen Kontakten - aber es freut einen auch, wenn die alten Hasen am Stand vorbeischauen.

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28.05.2003

Gokart-Fahren in Gerolzhofen

Gokart-Rennen

Bis zu fünf Karts gleichzeitig hatten wir auf der Strecke. Das Geodrom in Gerolzhofen gehörte am 28. Mai unserer Gruppe. Da heuer nur 14 Fahrer gekommen waren, wurden die Fahrzeiten pro "Mann" natürlich länger - feine Sache!

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28.05.2003

Mit Medtronic MiniMed im Aeroclub Bad Königshofen

Traditionsgemäß am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt trafen wir uns auf dem Gelände des Aeroclubs Bad Königshofen. Etwas anders als sonst lief der Abend aber trotzdem ab. Michael Lemmer von der Fa. Metronic MiniMed erklärte individuell die Handhabung von Kathetern und Insulinpumpen.
Besonders interessiert waren die Gäste am Teflonkatheter, der bis zu drei Tage in der Einstichstelle gelassen werden kann und an der neuen Insulinpumpe von Medtronic Minimed, der "Paradigm".

Während Michael Lemmer so nach und nach die Fragen abarbeitete, trauten sich wieder 6 Gäste mit Harald Werner in die Luft zu gehen. Danke an die Werners und an Birgit Knobling für die Vorbereitung, den Kaffee und Kuchen sowie für die leckeren Bratwürste und Steaks!

Harald Werner geht mit Larissa "in die Luft"
Harald Werner geht mit Larissa in die Luft - neues Mitglied im Aeroclub :-)!
Michael Lemmer erklärt Katheter und Pumpe
Michael Lemmer erklärt das Anlegen des Katheters. Mareike hat inzwischen auch eine Pumpe.
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10.05.2003

Reiten auf der Seufert-Ranch in Hambach

Reiterfreizeit auf der Seufert-Ranch
Gut 30 Leute kamen zur zweiten Reiterfreizeit auf die Seufert-Ranch nach Hambach.
Hofführung durch die Seufert-Ranch
Die "kurze" Hofführung zog sich ganz schön in die Länge, denn die vielen Kleintiere hatten es nicht nur den "Kleinen" angetan.
Ponyreiten
Erst wurde das Pony geführt, dann wechselte der Reiter. Klar, dass die Großen schon alleine reiten durften.
In der Reithalle
Weil es kurz regnete wurde die Gymnastik in der Reithalle durchgeführt.
Warten auf eine Reitgelegenheit
Wer noch nicht dran war, wartete geduldig.
Pferde striegeln
Natürlich mussten die Pferde hinterher wieder ordentlich geputzt werden.
Schatzsuche im Stroh in der Scheune
Am Ende des Tages fanden die Reiter doch tatsächlich noch einen Schatz in der Scheune (Danke an Sigrid Schulz - Fa. Roche - für das Sponsoring)
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06.04.2003

Diabetikertag im Leo - Stand unserer SHG

SHG-Stand beim Diabetikertag im Leo KH 2003

Am 06. April informierten Julia, Manu und Niko im Rahmen des Diabetikertages über unsere Gruppe. Julia Lenhart und Heike Saal (Diabe-tesberaterin DDG - Diabeteszentrum Leo KH) veranstalteten einen Eltern/Kind-Workshop zum Thema "Start ins Schulleben", der sehr gut ankam.

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10.04.2003

Analoga bei Kindern und Jugendlichen

Schweinfurter Internist und Gastroenterologe Dr. med. Joachim Müller

Am 10. April referierte der Schweinfurter Internist und Gastroenterologe Dr. med. Joachim Müller im Pfarrzentrum St. Kilian zu dem Thema "Analoga bei Kindern und Jugendlichen". Er betreibt zusammen mit zwei Kollegen eine internistische Praxis in der Innenstadt u.a. mit dem Schwerpunkt Diabetologie (siehe auch Interview in der Infopost Nov.02).

Insulinanaloga sind gentechnologisch hergestellte Insuline, die je nach Veränderung an der Aminosäurekette des Humaninsulins schneller (siehe Humalog) oder langsamer (siehe Lantus) in die Blutbahn gelangen als die herkömmlichen Insuline.
Zur Zeit sind in Deutschland zwei schnellwirkende Insulinanaloga erhätlich. Zum einen das Insulin Lispro mit dem Handelsnamen Humalog (seit 1996) und zum anderen das Insulin Aspart, auch als Novo Rapid bezeichnet (seit Juni 1999). Schnellwirkende Insulinanaloga wirken auf Grund ihrer chemischen Struktur schneller und kürzer als das humane Altinsulin. Dies bringt einige Vorteile mit sich:

  • niedrigeres Hyperglykämierisiko
  • rasche und sichere Korrektur von erhöhten Blutzuckerwerten
  • Wegfall des Spritz-Ess-Abstandes
  • Wegfall der Zwischenmahlzeit (kann Vor- oder Nachteil sein)

Dr. Müller wies ausdrücklich daraufhin, dass kein Hinweis auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch die Verwendung von Analogainsulinen bestehe.

In Deutschland wird derzeit nur ein langsamwirkendes Insulin vertrieben und zwar das Insulin Glargine mit dem Handelsnamen Lantus. Die verzögernde Wirkung beim Lantus wird durch eine Veränderung an einer anderen Stelle der Aminosäurekette erzielt.
Zunächst tritt die Wirkung von Insulin Glargine, ähnlich wie bei NPH-Insulin, nach ca. vier Stunden ein. Allerdings verläuft die Wirkung nach dieser Zeit relativ gleichmäßig über ca. 24 Stunden. Daraus resultieren folgende Vorteile:

  • meist nur einmal am Tag spritzen (freiere Tagesgestaltung z.B. Ausschlafen am Wochenende)
  • niedrigeres Risiko für schwere und nächtliche Hypoglykämien
  • Verbesserung des Nüchternblutzuckers

Allerdings ist Lantus erst seit ca. vier Jahren auf dem Markt und daher liegen noch keine Langzeituntersuchungen vor. Deshalb sollte man zunächst, gerade bei Kindern, nur darauf zurückzugreifen, wenn die herkömmlichen NPH-Insuline oder Semilente nicht mehr einen erfolgsversprechenden Therapieablauf gewährleisten.

Trotz der Vorteile der Analogainsuline wie Senkung des Hyperglykämierisikos oder Verbesserung des Nüchternblutzuckerwertes kommt es zu keiner nennenswerten Verbesserung des HbA1c Wertes.

Anmerkung:
Fruchtbar war auch diesmal wieder die Anwesenheit von Dr. Reinhard Koch (Kinderklinik des Leo KH), der seine Erfahrungen aus der Sicht des Kinderarztes einbrachte.

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21.03.2003

Besichtigung der Polizeidirektion

Gut 20 Mitglieder trafen sich zur Besichtigung der Polizeidirektion Schweinfurt. Als Führer fungierte der Vorsitzende der SHG in seiner Eigenschaft als Sachbearbeiter Verbrechensbekämpfung und Presse (wozu auch der Bereich Öffentlichkeitsarbeit gehört).
Im Haus in der Mainberger Straße arbeiten über 400 Mitarbeiter (natürlich nicht alle zur gleichen Zeit).

Nach einem kurzen Besuch beim Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Schweinfurt-Land ging es in die Tiefgarage, in der die Dienstfahrzeuge geparkt sind. In die Sammelzelle passten alle rein. Dann ging es weiter in die Raumschießanlage und in den Judoraum. In beiden Räumen absolvieren die Polizisten ihr polizeiliches Einsatztraining, das neben Schießen und Anwenden von Polizeigriffen auch psychologische und rechtliche Schulungsanteile hat (z.B. für die Schlichtung eines Familienstreits).

Bei der Kripo gab es dann Aufklärung über die erkennungsdienstliche Behandlung von Tatverdächtigen und als Souvenier ein Erinnerungsblatt mit einem Abdruck des eigenen Zeigefingers.
Zum Abschluss erklärte uns der diensthabende Einsatzleiter in der Einsatzzentale die hochtechnische Anlage mit Notrufzentrale, Funkverkehr, Telefonvermittlung, Rundfunkmeldungen, Fernschreibverkehr, Abfragemöglichkeiten ...... - natürlich nicht alle Geheimnisse.

Tiefgarage der Polizeidirektion
in der Tiefgarage - zivele und "uniformierte" Fahrzeuge
Eingesperrt in der Sammelzelle
In die Sammelzelle passen locker 20 Personen.
Vortrag über Fingerabdrücke
Selbst eineiige Zwillinge haben unterschiedliche Fingerabdrücke
Abnahme der Fingerabdrücke
wer's nicht glaubt, soll ruhig vergleichen
Die Einsatzzentrale
die moderene Einsatzzentrale der Polizeidirektion Schweinfurt
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14.03.2003

Bowling in Haßfurt

Fast 20 Teilnehmer trafen sich zum Bowling im attraktiven Bowling Center am Wäldle in HAS. Carina M. erreichte zwar nicht den highest Score, machte aber mit die beste Figur. Die höchste Punktzahl verzeichnete Manuel G. mit 201 Punkten, gefolgt von Niko W. mit 196 Punkten.
Beste weibliche Bowlerin mit 182 Punkten war (wie schon in Holland) Anne H. Bowling war an diesem Abend nicht alles.

Es war ausreichend Zeit für Essen und Small Talk. Schön, dass Heike Saal (Diabetesberaterin DDG - Leopoldina KH) wieder dabei war. Auch Bernd Franz, Regionalvorsitzender des befreundeten DDB im Bereich Ost-Unterfranken, hat mal reingeschaut - herzlich willkommen.

Carmen M. - Superbowl
Carmen M. - Superbowl
Teens und Twens schieben hier eine ruhige Kugel
Teens und Twens schieben hier eine ruhige Kugel
In dem riesigen Gastroniebetrieb kann man auch gut essen.
In dem riesigen Gastroniebetrieb kann man auch gut essen.
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